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Deutschland jagt einen Mann

Wer Fernsehen sieht, der kann nur krank sein.

Ruhe. Stille. Frieden.
In diesen Tagen kann man das in der Form, in der ich es in den letzten Tagen genießen durfte, eigentlich nur noch bekommen, wenn man krank ist. So richtig. So “Ich ergebe mich”-Krank. In der Form, dass man sein 1,5 Kilo schweren Laptop zwar kurz einmal anschaut, sich aber ob der 1500 Gramm Schwere dann aber doch gegen ihn entscheidet …
An solchen Tagen hilft nur die Flucht ins deutsche TV-Programm.
Und flups steckt man in der 14 Uhr-Schleife aus Vaterschaftstests, Familiendokus, Kallwassenischen Beziehungsdramen und GEZ-finanzierten Telenovelas. Da mag man André Krüger Recht geben, der – ebenfalls krank – feststellt: Dem Fernsehen geht es noch viel schlechter als mir.

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Autor Thomas Gigold

Datum 24.06.2008, 11:59

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