Video ist das nächste große Ding. So groß, dass es wahrscheinlich das Netz aus den Angeln hebt. Allein YouTube schickt im Monat rund 27 Petabyte durch die Leitungen des World Wide Web. Und wird damit zur angeblichen Gefahr der Netz-Infrastruktur.
Trotzdem: Video lieben alle.
Die Öffentlich-Rechtlichen Sender, die Bildungsstellen und die Verlage sowieso.
Und wer dachte, unter all diesen Formaten gibt es kaum Perlen, der kannte bis jetzt sicherlich die Nachrichten der “Berliner Tageszeitung” nicht.
Ja, da sind Profis am Werk. Vor und hinter der Kamera. Das merkt man sofort.
Die “Berliner Tageszeitung” übrigens ist ein “Lokalblatt-Testballon” des Axel Springer Verlag. Ab Dezember soll sie für – so erzählt Kollege Flurfunk in der Springer-Zentrale – 10 Cent den Hauptstadt-Zeitungsmarkt “ergänzen”.
Dafür sucht man derzeit durchaus auch noch “erfahrene Redakteure“.

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Kommentare
Die Behauptung, dass das Internet 2010 am Ende sein soll, ist Popaganda von Leuten, die der Netzneutralität an den Kragen wollen.
22.11.2007, 16:34 Uhr, #
Das man bei der Berliner Tageszeitung allerdings den dicken dicken Rechtschreibfehler direkt auf der Startseite oben rechts bislang nicht bemerkt hat, spricht dann doch nicht so für die Qualität. Oder ist Mineralösteuer eine neue Steuer von der wir noch nix wissen?
22.11.2007, 21:18 Uhr, #
Na ja, man merkt schon aus welchem Hause die Zeitung kommt – insofern werde ich sie ebenso wie die bekannte Boulevardzeitung und die Welt links liegenlassen…
Ad Astra
23.11.2007, 23:08 Uhr, #
Hö? Und was ist daran bitte die Sensation? Das Perlenartige? Das ist halt wie tagesschau ohne Einspieler.
Die “Profis hinter der Kamera” müssen nur drauf achten, dass sie nicht wackelt.
Da gefallen mir die Reuters-Clips besser.
24.11.2007, 21:16 Uhr, #
critter, das “Profis” war *S A T I R E*, diese Video-News sind einfach schlecht.
25.11.2007, 11:56 Uhr, #
Solche Videos liebe ich:-(. Selten so steifes, schlechtes Verlautbarungsfernsehen gesehen wie das Nachrichtenvideo von der Berliner Tageszeitung. 70er Jahre, Köpcke, mindestens.
Bei einem Provinzkäseblatt hätt ich’s noch verstanden…, aber ne, da auch nicht.
25.11.2007, 23:48 Uhr, #
Wer ein Mal einen Verlag von innen gesehen hat, der weiß, dass die Menschen da komplett anders gewickelt sind als wir WebJunkies.
Bei jedem Besuch in einem Verlag habe ich mich lebendig begraben gefüllt, so still und leise und unlocker war es da. Wie sollen da spannende Moderationen erfunden werden? Ehrensenf TV würde niemals von einem Verlagsmenschen erdacht werden können!
04.12.2007, 11:06 Uhr, #
Dem Internet gehört immer noch die Zukunft. Um immer aktueller, schneller und besser zu werden, wird TV und das Netz irgend wann verschmelzen.
14.01.2008, 12:14 Uhr, #