Facebook & Unternehmen: Wenn Deine Fans nicht Dir gehören.
Traumjob “Spieledrehbuchschreiber”?
“… ist in einer Beziehung” – die Welt und ihr Abbild im Netz
“Die können nicht einfach mein Haus ins Internet stellen!”
Deutschland jagt einen Mann

Unsportlich oder: Wenn ein Corporate Blog Probleme bekommt

Die Saftblogger wollen nicht mehr. Grund: eine Abmahnung mit einem Gegenstandwert von 150.000 Euro. Die Walthers-Blogger hatten zwei Einträge über die Olympischen Spiele verloren. Und wohl angeblich Markenrechte verletzt. Seit gestern hagelt es Unmutsbekundungen gegenüber dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V., der die Abmahnung aussprach.

Besonders prekär: Patrick Breitenbach, seines Zeichens Werbeblogger, (und ehemaliger Medienrauscher) arbeitet ausgerechnet in der Agentur, die den DOSB berät. Patrick bemüht sich um Vermittlung. Schade allerdings, dass es erst so weit kommen musste.

Mittlerweile unterstützen die Saftblogger diverse Menschen, indem sie an den DOSB schreiben. Gute Idee. Denn das, was die Damen und Herren dort veranstalten, hat mit dem olympischen Gedanken nichts zu tun. Das ist einfach nur unsportlich.

Update: Man hat sich offenbar….geeinigt. Irgendwie.

Trackbacks

  1. [i:rrhoblog] » Olympia!
    15.12.2006, 21:34 Uhr

Kommentare

  1. Irgendwie scheinen andere bezüglich einer Annäherung mehr zu wissen als wir. Haben wir irgenwie nicht mitbekommen.

    Jörg Holzmüller
    15.12.2006, 23:38 Uhr, #
  2. Ich sehe da keine Einigung. In der Presseerklärung wurde wortreich erklärt, dass man den Saftblog als PR-Mittel der Firma Walther sieht. Und zeigt sich verwundert, dass die nach einem ersten anwaltlichen Tritt vors Schienbein nicht mit einem reden wollen, sondern lieber Protektroren anziehen.

    marcc
    16.12.2006, 09:14 Uhr, #
  3. Das mit dem “direkten Weg” muss der DOSB wirklich noch selbst lernen. Erst wurde die anwaltliche Keule ausgepackt. Und dann zeigt man sich verwundert, dass der andere nicht gleich mit einem redet.

    Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch bestätigen, dass es gar nicht so einfach ist, mit dem DOSB (oder seinen Anwälten) über dieses Schreiben zu reden. Entweder sind die Personen am anderen Ende der Strippe nicht informiert, nicht zuständig oder nicht da – Kombinationen sind nicht auszuschliessen :-)

    Frank Hamm
    16.12.2006, 10:04 Uhr, #
  4. Ähnlich war es beim WM 2006. Was kann man noch schreiben?…wenn alles geschützt ist…

    adviser
    18.12.2006, 06:16 Uhr, #

Kommentar verfassen

Bitte an die Netiquette halten. Name und E-Mail sind Pflichtangaben,
E-Mail wird nicht veröffentlicht

Autor Daniel Große

Datum 15.12.2006, 15:13

Tags ,

Share  auf Facebook teilen via twitter teilen auf delicious.com speichern

medienrauschen.de ist eine Veröffentlichung der medienrauschen UG (haftungsbeschränkt), medienrauschen.com
2004-2010, Alle Rechte vorbehalten. Die Rechte der einzelnen Einträge liegen bei den jeweiligen Autoren.
Datenschutzrichtlinien. Weitere Informationen: Medienrauschen, Archiv, Impressum, Kontakt