Die Saftblogger wollen nicht mehr. Grund: eine Abmahnung mit einem Gegenstandwert von 150.000 Euro. Die Walthers-Blogger hatten zwei Einträge über die Olympischen Spiele verloren. Und wohl angeblich Markenrechte verletzt. Seit gestern hagelt es Unmutsbekundungen gegenüber dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V., der die Abmahnung aussprach.
Besonders prekär: Patrick Breitenbach, seines Zeichens Werbeblogger, (und ehemaliger Medienrauscher) arbeitet ausgerechnet in der Agentur, die den DOSB berät. Patrick bemüht sich um Vermittlung. Schade allerdings, dass es erst so weit kommen musste.
Mittlerweile unterstützen die Saftblogger diverse Menschen, indem sie an den DOSB schreiben. Gute Idee. Denn das, was die Damen und Herren dort veranstalten, hat mit dem olympischen Gedanken nichts zu tun. Das ist einfach nur unsportlich.

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Kommentare
Irgendwie scheinen andere bezüglich einer Annäherung mehr zu wissen als wir. Haben wir irgenwie nicht mitbekommen.
15.12.2006, 23:38 Uhr, #
Ich sehe da keine Einigung. In der Presseerklärung wurde wortreich erklärt, dass man den Saftblog als PR-Mittel der Firma Walther sieht. Und zeigt sich verwundert, dass die nach einem ersten anwaltlichen Tritt vors Schienbein nicht mit einem reden wollen, sondern lieber Protektroren anziehen.
16.12.2006, 09:14 Uhr, #
Das mit dem “direkten Weg” muss der DOSB wirklich noch selbst lernen. Erst wurde die anwaltliche Keule ausgepackt. Und dann zeigt man sich verwundert, dass der andere nicht gleich mit einem redet.
Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch bestätigen, dass es gar nicht so einfach ist, mit dem DOSB (oder seinen Anwälten) über dieses Schreiben zu reden. Entweder sind die Personen am anderen Ende der Strippe nicht informiert, nicht zuständig oder nicht da – Kombinationen sind nicht auszuschliessen :-)
16.12.2006, 10:04 Uhr, #
Ähnlich war es beim WM 2006. Was kann man noch schreiben?…wenn alles geschützt ist…
18.12.2006, 06:16 Uhr, #