Facebook & Unternehmen: Wenn Deine Fans nicht Dir gehören.
Traumjob “Spieledrehbuchschreiber”?
“… ist in einer Beziehung” – die Welt und ihr Abbild im Netz
“Die können nicht einfach mein Haus ins Internet stellen!”
Deutschland jagt einen Mann

Schmidt & Pocher. Gigold & Große.

Heute Nacht fröhnen wir der Institution des Livebloggens. ‘Schmidt & Pocher’ schauen heute mit Ihnen: Herr Gigold und Herr Große.
Holen’s sich schon mal ein Bier, wir legen in 15 Minuten los ;-)
(Herr Große ist kursiv)

Gleich geht’s los. Wohl mit einem Trailer von CosmosDirekt.

War das Wetter nicht schön, damals?! (Schaut den Wetter-Rückblick auf 2006)

22:45
Na dann mal los!

“… mit den Nachfolgern von Frank Plasberg”, schön!
Nachfolger von Frank Plasberg? Spielen die auf seine gescheiterte Ehe an?
Schmidt kommt allein raus. Ganz in weiß-grau.

Porsches Kauf von VW durchmachen, inklusive Pointe über die Passatfahrende brasilianischen Nuten. “Frank Plasberg hat sich von Oliver Geissen … Howard Carpendale von …” – Die kleinen guten drei Trennungsgeschichten der Woche einmal durchnudeln …
“Die brasilianischen Nutten sind genug Passat gefahren.” Auch nett.
Direktwahl des Präsidenten? Bei Direktwahl wäre es Jauch …
Jauch als Bundeskanzler? Aber auch nur, weil er heute dort zu Gast ist.

Gute Stand-Up bisher. Und endlich darf der Richtige wieder an der Spitze der Band: Zerlett.

Interessant wird, wie Schmidt Pocher ankündigt. Bislang macht er alles alleine.

22:56
Da! Eine “Überraschung”.
Pocher hinter der Schattenwand.
“Who’s Bad”!
Pocher mit einer Jackson-Tanzeinlage.
Jetzt kommt Pocher. Als “Überraschung”.

Und er macht den Moonwalk.
Ahja – eine Late-Night-Regel hat Pocher schonmal eingehalten: Zerlett zu teasen.
“Kurzes Pochometer: War Oli bisher besser als ich?” Drei klatschen.

Schmidt: “Mein Publikum und Dein Publikum. Die führen wir jetzt zusammen.”
Die beiden sitzen am gleichen Tisch, schräg gegenüber.

22:59
Schmidt stellt das “Nazometer” vor, um bei “Nazischrübschen” (Schmidt) einen Ausschlag zu geben.
Nach dem Pochometer nun das Nazometer.
Frau Herman wäre begeistert.

Bei “Wolfsburg” dauert es etwas, aber es schlägt aus.
Bei Kerner – von Pocher – nicht. “Wieso Kerner, ist doch kein Nazi”. Ausschlag.

“Ich bin hierher auf der Autobahn geblitzt …”
Ausschlag.
Bei “Gasherd” nicht.
“Die Nazis waren politisch die Hölle, aber die Uniformen waren geil.”, von Schmidt.
Kein Ausschlag.

“Neues von Kurt Beck” wird ein Running Gag. Ich finde ihn bereits nach dem dritten Mal nicht mehr witzig.

Die Beiden sind gut. Besser als erwartet bisher.

Sehr witzig: Schmidt unterscheidet in “mein Publikum” und “dein Publikum”.

Jetzt schlägt es allerdings in “7 Tage 7 Köpfe aus”, sie stellen Anti-Nazi-Duschgel-Mitbringsel vor.
“Arischer Frühling” und “Anti Fa”.

Ah, Schmidt spricht von den Journalisten, die draußen sitzen und ihren Kommentar direkt ins Netz schreiben. Danke, Herr Schmidt.
Der ist live ;-)

23:05
Pilger-Einspieler.
Schmidt und Pocher auf dem Jacobsweg. “Die beiden zukünftigen Ex-Kollegen..”
Sehr kühl. Besser als das ProSieben-Original …
Schmidt umarmt einen Baum. Leider fehlte der Kuss.
“Oli hat eine Vision” – Drei Steine am Wegesrand.
Pocher wird auch nicht hübscher, wenn er weint.
… muss er auch nicht ;-)
Werbung für Shell. Dort wird der Promi-Pilger-Ausweis abgestempelt. Klares Product-Placement. Fühle mich verarscht als Gebührenzahler.
… jetzt wird das “Nike”-TShirt Pochers thematisiert. Daniel ist paranoid und rennt auf und ab.
Und die Mitbewerber. Und schon wird drauf rumgeritten, dass es NATÜRLICH keine Werbung bei der ARD um dieser Zeit gibt.

23:10
Oh, wieder ein Bilderrätsel!
Das erinnert an alte Schmidt-Zeiten. Wann kam das zuletzt?

Pocher schmeißt Harald raus.
… in Anlehnung an Kerner und die Eva. Sehr groß!
Applaus gibts dafür nur von Bild.de-Kollegen, sagt Pocher.
Trotzdem gut gewesen, das Ding. ;-)

23:12
Pocher singt …
… einen Song für Yvonne Catterfeld und Wayne Carpendale.
Das erste Element, das man sich vielleicht hätte sparen können?
… obwohl, so schlecht ist das jetzt auch nicht.
Hoffentlich kann er in Wirklichkeit besser singen, als er hier tut.
Na, er liest ja eher.
Der Herr Große mag den Song nicht, der geht zum Kühlschrank.

Lässt der mich hier einfach allein!
Soll mir wenigstens ein Bier mitbringen.

Jetzt gibts Programmtipps, für den neuen Catterfeld-Film auf Sat.1.
Hehe: Katrina – “wie der Hurrican” (Pocher)
Pocher liest. Mmh, muss das jetzt?

23:17
Werbung.
Ich kann nicht lesen für wen, meine Brille liegt zu weit weg und ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste …

Ich frage mich, wann CosmosDirekt erwähnt wird, die das ja angeblich präsentiert.
Dit is jetzt aber böse!
Eine Anzeige der Welthungerhilfe wird verunglimpft. Angeblich zeigt es die Bäuche von Bruce Darnell und Stefan Raab.
Pocher-Humor eben.

BahnStrikeCard – unlustiger Einspieler nach altem Rezept.

23:19
Das Publikum wird teilweis zu Tisch gebeten. Sechs Menschen setzen sich an einen Bühnentisch …
Jetzt gibbet Kino-Empfehlungen, während die Gäste zu Schmidts Überraschung die Requisite essen.

Pocher kann Howard Carpendale nicht imitieren.
Kann er denn irgendwen imitieren? Ich wüßte jetzt nicht … Genau bei sowas offenbart er seine Schwächen.

Ohje. Unlustiger Gag: Pocher kennt Martin Walser nicht. Und Schmidt bekommt angeblich einen Tipp per Ohrhörer: “Schreibt Bücher”.

Eine fette Länge jetzt dank des Tatort-Einspielers.
… und nun noch der Sonntagskrimi vom ZDF.
Interessant: Das Erste vernebelt das ZDF-Logo in einem Ausschnitt aus einem Krimi.
Jo, dabei ist Gebühr doch Gebühr, oder?
Gleiches Niveau wie Raab: Filme und Sendungen werden schlechtgemacht, wenns sein muss auch die vom eigenen Arbeitgeber.

23:26
Der Hirschhausen-Einspieler. Schmidt spielt Arzt, Hirschhausen ist einer und spielt mit Schmidt zusammen. Pocher spielt den geknickten Azubi.
Einfacher Arzt ohne Rückgrat!
Schon gut. Einfacher Arzt ohne Rückrat.

“Eileiter oder Klinikleiter – das Prinzip ist das Gleiche”. Der einzig witzige Gag an diesem “Sketch”.
Mmh, hielt sich wirklich schwer in Grenzen, was die Witzigkeit angeht.
Aber Hirschhausen ist auch so nur bedingt witzig …

Fällt mir jetzt erst auf: Der Pocher hat einen “Bart”, oder was ist das da am Kinn? Hat mein Fernsehen ein Rauschen da?!

Kommt mir das nur so vor, oder habe ich diese “Bauer-sucht-Frau”-Verarschen schonmal gesehen?
Nee, Nee. Die ist nur so austauschbar.
Und jetzt auch noch ein schlechter Viagra-Witz

Pocher macht so ein wenig den Raab-Job jetzt, oder?
Pocher – der Elton der ARD.
Jo, bisschen sehr auffällig nu …

23:34
Jetzt spielt Pocher mit dem Fernsehbild … Schmidt machte ihn früher schwarz, Pocher blendet die Logos von 9Live und Arbeitsamt ein.

Und: das ist ein Bart. Schlecht rasiert, würde meine Frau sagen. Die Pressefotos sahen genauso aus. Soll ihn wohl älter machen, damit die Schmidt-Zuschauer keinen Jugend-Flash bekommen.
Jugend-Flash!

Oh! Schön, eine Podolski-Imitation von Pocher.
Die ist ja noch schlechter als die von Carpendale!
Oliver, du kannst es nicht.
Hört trotzdem nicht auf ;-)
Ooooooohhhhh! Die Kahn-Imitation ist aber gut! Ich nehme alles zurück.
Na, der einzige den Pocher hin bekommt *g

23:39
Der Günther kommt.
Schaut etwas bedeppert.
Günther Jauch hat drei neue Sendungen bei der ARD gesehen: Will, Plasberg und Schmidt & Pocher. Zwei davon seien gut. Mehr sagt er nicht dazu.

Jauch versucht, nicht über dem Christiansen-Spot zu lachen, in dem gezeigt wird, dass bei ihr nichts mehr los ist. Außer das Pfeifen des Windes war nichts zu hören.

Schmidt und Jauch Siezen sich? Seit wann das denn?
Machen die das wegen Pocher?
Der sitzt im Gespräch zwischen Jauch und Schmidt ein wenig bedaddert links aussen.
Meldet sich zu Wort: “Ich darf auch mal was sagen?”
Pocher IST der Elton der ARD. Er darf nicht sprechen.
Wird von Jauch unterbrochen. Der macht den Schuldenberater Zwegert perfekt nach!
Der Jauch macht den RTL-Schuldenberater noch besser nach als Pocher den Kahn.
Pocher fragt: “Kommen Sie jetzt noch zur ARD oder nicht?”
Jauch: “Ich wollt ja gern.”
Pocher meint, es sei einfach. Und fordert nebenbei ein wenig mehr Kuschligkeit am Schreibtisch zu Dritt.
Schmidt verwechselt MediaMarkt und Saturn.
Macht nix.
Jetzt wechseln sie in eine Stern-TV-Sessel-Kulisse.

Schmidt macht die Nanny nach. Die Episode, in der ein Vater seinen Sohn in die Dusche zwingen will: “Du duschst jetzt. Duschen. Du Duschen. Dusch jetzt.” Pocher drauf: “Du hast vergessen den Nazimeter anzumachen.”
Das war Böse.
Duschen und Nazometer

Perfektes Ding!

Schmidt sagt das böse f-Wort. Im Ersten.
Jauch distanziert sich.
Hehe

23:47
Ende gut. Alles Gut?
Schmidt entschuldigt sich, falls etwas noch nicht ganz so prima war.
Sie verabschieden sich im Namen des Anderen. Ach wie süß.
Nächste Woche zu Gast: Bully Herbig. Von dem sich Pocher noch einiges abschauen kann.
Wie man Computermenschen spielt? *g

Ah! Und jetzt kam der Sponsor. Super, hat die AS&S doch noch Geld verdient.
Du bist aber empfindlich bei dem Thema *g


Und wie war es, Herr Große?
Nun. Ich hatte nichts erwartet und mehr bekommen. Interessante Show mit lustigen Abschnitten. Wäre auch ohne Gast ausgekommen.
Ich hatte irgendwie das Gefühl Jauch war nur als Alibi da, oder?
Wie gesagt, ohne Gast wär’s auch gegangen, wobei Jauch selbst auch gut war. Zumindest hat er für einige Zeit für Ruhe bei Pocher gesorgt.
Auch nur für zwei Minuten ;-)
Aber immerhin ;-)
Insgesamt erinnerte die Show aber durchaus ein wenig an “früher”, als Schmidt noch Lust hatte Fernsehen zu machen. Nicht an früher “Playmobil-Spiel und Radio-Mach-Zeiten”, eher an davor früher. Scheint zu funktionieren, das Team Pocher & Schmidt. Besser als Schmidt & Andrack.
Der Schmidt und das Pocher scheinen besser zusammen zu funktionieren, als ich gedacht hätte.
Ja, das stimmt. Ausbaufähig. Entschuldigung angenommen, Herr Schmidt.
Na dann! Warten wir mal ab!
Noch 21 Chancen haben die beiden ja in den kommenden Wochen. So lange läuft Pochers Vertrag.

Gute Nacht!
Sagen Herr Große. Und Herr Gigold.

Ach so, was hält der werte Zuschauer nun eigentlich von Schmidt. Und Pocher?

Trackbacks

  1. Schmidt und Pocher live. Bei Medienrauschen. » GROSSE WORTE
    25.10.2007, 22:51 Uhr
  2. Holy Moly » Blog Archive » Liveblogging at its finest
    26.10.2007, 07:30 Uhr
  3. Schmidt, Pocher & Pelzig -- TomK32
    26.10.2007, 09:18 Uhr
  4. Schmidt & Pocher - Niveau ist keine Creme
    26.10.2007, 10:30 Uhr
  5. agitpop - her hitler hairdo is making me feel ill » Blog Archive » Humorkritik: Schmidt & Pocher
    26.10.2007, 15:23 Uhr
  6. TVBlogger.de - Fernsehen mal anders » Über die Antennen hinaus - Schmidt & Pocher
    27.10.2007, 09:00 Uhr

Kommentare

  1. Schmidt und Jauch siezen sich immer, wenn sie sich öffentlich treffen und unterhalten. Ist vielleicht ihre Art, beruflich und privat von einander zu trennen.
    Privat sind sie ja, soweit ich weiß, gut befreundet.

    Tobias
    26.10.2007, 00:01 Uhr, #
  2. Auch sehr gut:
    Zerlett und Rütten sind wieder dabei…

    Jott
    26.10.2007, 00:03 Uhr, #
  3. Eben drum.
    Hab das jetzt aber nicht so im Gedächtnis, das sie sich auch bei anderen Gelegenheiten siezen … War nur kurz irritiert ;-)

    medienrauschen, Thomas Gigold
    26.10.2007, 00:03 Uhr, #
  4. Jauch und Gottschalk sind befreundet – aber Schmidt?

    haekelschwein
    26.10.2007, 01:07 Uhr, #
  5. Es ist natürlich Nonsense, das Engagement von Pocher als *kulturellen Untergang des Abendlandes* darzustellen.

    Mir kam die Sendung ein bißchen konfus vor, was am “Premierenfieber” und an den kaum zu füllenden 60 Minuten gelegen haben mag. Es wird in Zukunft wahrscheinlich eine ganz launige Sendung, die man sich ansehen kann. Allerdings erwarte ich mir von ihr auch nicht sooo viel.

    Ich bin kein “Fan” von ihm aber ich hätte es “mutiger” gefunden, wenn man Niels Ruf eine Sendung gegeben hätte. Man sollte nicht vergessen, daß Rütten seine besten Momente in diesem Jahr an einem Redaktionstisch der movers-and-shakers hatte. ;)

    derherold
    26.10.2007, 14:37 Uhr, #
  6. Für mich war die Sendung auf jeden Fall besser als erwartet. Habe mich auch ertappt, dass ich wieder über Schmidt Witze lachen konnte. Ich bin gespannt, wie sich dieses Format jetzt weiter entwickeln wird. Ich hoffe das Beste!

    Colurz
    29.10.2007, 07:55 Uhr, #
  7. Ziemlich öder Livekommentar. Hatten die Herren keine Lust, sich mündlich zu unterhalten? Irgendwie sehr grotesk…

    Robert
    01.11.2007, 00:48 Uhr, #
  8. Was ist eigentlich mit Manuel Andrag, wandert er immer noch durch die Republik?

    Hafenmeister
    01.11.2007, 13:53 Uhr, #
  9. Schade, daß sich eine Ikone wie Harald Schmidt antun muß (ja, muß – freiwilliges Handeln kann ich mir nicht vorstellen), sich auf das Niveau eines Oliver Pocher herunter zu stürzen.

    Ich gebe den beiden bis zum Jahresende – schade um den Ruf von Herrn Schmidt…

    Markus
    21.11.2007, 00:41 Uhr, #

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Autor Thomas Gigold

Datum 25.10.2007, 22:32

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