Wohl ein ein gutes Beispiel, wie es nicht laufen sollten: Die Veröffentlichung eines lupenreinen PR-Textes von und für Doppelsalms Projekt fon.com auf readers-edition.de, dem Partizipations-Portal der Netzzeitung.
[Anmerkung der Moderatoren: Der Text wurde von FON selbst eingereicht. Wir haben uns entschieden, ihn trotzdem zu veröffentlichen.]
Warum der Werbetext inkl. typografischem Branding (“FON”, “FONeros”) trotzdem veröffentlicht wurde, verraten uns die re-Moderatoren allerdings nicht.
Und nein, bitte erzählt mir nun nicht, dass fon.com ja auch ein Community-Projekt sei, das die Vernetzung und damit eine Demokratisierung der Medien fördern will. fon.com ist in erster Linie eine Firma und der Text eine PR-Meldung.
Damit sich die FON-Idee auch in Deutschland rasch verbreitet, laufen intensive below-the-line Vorbereitungen für einen großen Marktauftritt, der mit dem Relaunch der Website für Ende Juni 2006 vorgesehen ist.
Halleluja! Zum Freifunk.net geht es übrigens hier entlang.

Habe gerade mal bei der RE gefragt ob die Moderatoren genauer erklären können warum der PR-Text da steht – man kann es ja mal versuchen…
16.06.2006, 18:46 Uhr, #
Drüben bei netzpolitik.org wurde gefragt, was “below-the-line” Vorbereitungen sind. Ich habe den Absatz nicht zufällig zitiert, hätte ihn aber evtl. erläutern sollen:
Die Phrase ist halt typisches VC-/ Entrepreneur-/ Marketing-Sprech und zeigt, wie wenig fon.com mit dem hier gebräuchlichen Verständnis von “Community” gemein hat.
Die Antwort gibt es in der Wikipedia
Das Lancieren eines PR-Textes auf einem CGM (Consumer Generated Media) Portal wie der Readers Edition ist eine klassische Form des BTL-Marketings. Alternativ Blogkommentare durch Fakeuser u.s.w.
16.06.2006, 23:02 Uhr, #
Ich studiere das Phänomen der Medienhuren!
18.06.2006, 14:51 Uhr, #