“Use of the Internet has both broadened and fragmented the contexts of communication. This is why the Internet can have a subversive effect on intellectual life in authoritarian regimes. But at the same time, the less formal, horizontal cross-linking of communication channels weakens the achievements of traditional media. This focuses the attention of an anonymous and dispersed public on select topics and information, allowing citizens to concentrate on the same critically filtered issues and journalistic pieces at any given time. The price we pay for the growth in egalitarianism offered by the Internet is the decentralised access to unedited stories. In this medium, contributions by intellectuals lose their power to create a focus.”
Kommt mir nun so ein klitzekleines bisschen bekannt vor.
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Kommentare
Ja, schon. Wobei man ja andererseits gerade an den Weblogs sieht, dass es auch anders laufen kann: Neben die “Elite” aus Berufsschreibern sind jetzt die Weblogger getreten. Die können frei und ohne Vorselektion (sowohl personeller als auch inhaltlicher Art) veröffentlichen – Und unterliegen trotzdem einer mindestens genauso harten Vorauswahl wie die Profi-Journalisten. Die Leser wählen selbst aus. Und letztendlich nach beinahe den selben Kriterien wie die Medienanstalten: Qualität, Aktualität, Stil.
Insofern würde ich da eher widersprechen.
04.04.2006, 19:16 Uhr, #
Dazu ein anderer Aspekt.
05.04.2006, 12:31 Uhr, #
Leute! Kauft Rosen, liebt euch… Macht die Welt ein klein wenig lebenswerter!
[Affiliate-Link gelöscht. Thomas: Was kosten eigentlich Kleinanzeigen hier in den Kommentaren? Bekomme ich Provision?]
05.04.2006, 19:49 Uhr, #
“Kommt mir nun so ein klitzekleines bisschen bekannt vor.”
- Medienrauschen?
Das ist naemlich meine Theorie: je mehr ihren Senf abgeben und je hochwertiger dieser Senf ist, desto mehr haben die meisten Nutzer nur noch ein Rauschen im Schaedel, wenn sie die Kiste ausschalten.
Frueher wusste ich einen Tag spaeter noch, wem Colt Sievers alles auf die Fresse gehauen hat…
12.04.2006, 20:28 Uhr, #
Es wird immer Platz sein für den guten Recherche Journalismus bleiben. Es reicht z.B. nicht aus zu sagen, dass
“Benedikt, der Katholischer Vater und Fan von Papst Benedikt, seinen Sohn per eidestattlicher Versicherung, aberkannt hat. Man muss noch erklären , warum.”
In Montabaur kann man eben nicht alles.
18.05.2006, 08:14 Uhr, #