Seit gestern sind Daniel Fiene und ich (ich bin übrigens Herr Pähler und schreibe hier in Daniels Namen) in Köln zur Cologne Conference und zum Medienforum NRW. Eine Woche lang berichte ich nun täglich für medienrauschen vom Film- und Fernsehgipfel und der Medienmesse am Rhein.
Obwohl die Cologne Conference erst heute offiziell eröffnet wird, gab es bereits gestern Abend bei der Eröffnung des „Spectrums Junger Film“ einen ersten Vorgeschmack auf das, was die Besucher in den kommenden Tagen erwartet. Gezeigt wurde „Prinzessin“ – der erste Film der Regisseurin Birgit Großkopf. Gefördert von der Filmstiftung NRW wurde „Prinzessin“ als Gemeinschaftsproduktion von Colonia Media/ Label 131 und dem Westdeutschen Rundfunk im Januar/Februar 2005 in Köln gedreht.
Der Film erzählt von der Freundschaft der Spätaussiedlerin Katharina (Irina Potapenko) und ihrer Freundin Yvonne (Henriette Müller), die mit ihrer Clique zwischen Weihnachten und Silvester abhängen. Zwischen billigen Autobahnhotels, Einkaufszentren und Wohnsilos streifen sie unruhig durch ihr Revier. Kommt man ihnen blöde, reagieren sie mit verbaler und körperlicher Gewalt. Kurzum: Man kriegt man was auf die Fresse – und zwar nicht zu knapp. Yvonne hat schon so oft zugeschlagen, dass sie in den Knast muss. Als sie ihre Haft nicht antritt, gerät sie immer mehr auf die schiefe Bahn. Gleichzeitig hat Katharina keinen Bock mehr auf sinnlose Gewalt und versucht sich von Yvonne zu lösen. Das Gefüge der Clique gerät auseinander, ein tragisches Ende ist unvermeidbar.
Fast Klischeefrei und ziemlich authentisch erzählt Birgit Großkopf vom dem Versuch, sich aus der Hoffnungslosigkeit des selbstzerstörerischen Gewaltautomatismus zu befreien. Der Film ist schonungslos und unbarmherzig, lässt dem Zuschauer aber immer noch ein wenig Hoffnung. Die Geschichte lebt dabei aber vor allem von den ausgezeichneten jungen Darstellerinnen. Alles in allem ein gelungener Film, der zwischenzeitlich jedoch seine Längen hat.
Was es auf der Cologne Conference und dem Medienforum sonst noch gibt, lest ihr in den nächsten Tagen hier bei medienrauschen. Noch mehr aus Köln seht ihr täglich im Video-Podcast von Was mit Medien.

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Kommentare
sehr hübsch, der videopodcast!
19.05.2006, 20:17 Uhr, #
Ah, wir sehen uns dann am Mittwoch zum Podcastday vermute ich mal? ;-)
20.05.2006, 00:39 Uhr, #
GUTE ERFAHRUNG GEMACHT :-)
Gerd Graf Bernadotte, König im Showgeschäft für Beschaffung von Luxusgütern jeglicher Art für
Showstars in Europa.
Zu seinen Kunden gehören die bekanntesten Schauspieler, Topstars, Postars, Musiker und Sportler.
Bereits vor mehr als 25 Jahren besorgte er dem damaligen Weltstar Caterina Valente (http://www.caterinavalente.com) eine
300 PS starke Jaguar Luxuslimousine gratis. Danach folgten Kunden wie Sascha Hehn und Götz George.
Bereits zum Start vor Modern Talking erhielt Thomas Anders einen weißen Flügel und ein schwarzes Porsche Cabriolet.
Damals waren die Künstler noch bereit, dies alles pressemäßig zu vermarkten. Heute läuft das Geschäft
der Produkt-Beschaffung noch intensiver. Die Künstler und Sportler präsentieren (sog. “Product Placement”) Ihre Produkte
in der Öffentlichkeit.
Derzeit ist Graf Bernadotte exklusiv beauftragt, die neue Nobelmarke Iordanov Vodka in der exklusiven Sonderedition mit
vollbesetzer Swarovski-Flasche zu vermarkten.
Auch ich war sehr zufrieden mit der Arbeit von Gerd Graf Bernadotte. Er hat vorzügliche Kontakte zur Industrie. Ich kann
jedem empfehlen, sich mit ihm in Verbindung zu setzen. (bernadotte.de)
Gruß
Kelly
12.10.2009, 05:38 Uhr, #