Facebook & Unternehmen: Wenn Deine Fans nicht Dir gehören.
Traumjob “Spieledrehbuchschreiber”?
“… ist in einer Beziehung” – die Welt und ihr Abbild im Netz
“Die können nicht einfach mein Haus ins Internet stellen!”
Deutschland jagt einen Mann

Kurz + Knapp 12/2007

+++ Berliner Zeitung bloggt: Die Berliner Zeitung folgt dem Vorbild anderer deutscher Print-Titel und schickt ihre Redakteure zum bloggen. [via]

+++ Neuer Chef bei Bertelsmann: Hartmut Ostrowski wird neuer Vorstandschef der Bertelsmann AG. Meldet die Süddeutsche.

+++ Kein ‘National Geographic’ für G+J: Der Bundesgerichtshof hat dem Verlag Gruner + Jahr endgültig untersagt, das Magazin “National Geographic” in Deutschland komplett zu übernehmen. Mehr als 50% am “National-Geographic”-Gemeinschaftsunternehmen darf G+J nicht haben.

+++ Deutschlands eigene Zeitung: Die Regierung startet “The German Times”, eine Zeitung über Deutschland für Europa. Ob Europa wieder bereit ist, für Deutsche Zeiten?!

Einen schönen Rest-Donnerstag! Mit den ‘Complete Couches‘ der Simpsons.

Kommentare

  1. ich bin seit 2 monaten am bloggen (lupe = schweizer satire-blog). die blog-szene verfolge ich – gebe es zu – auch erst sei da. was mich aber nebst den gadget-bloggern am meisten nervt, sind diese pseudo-blogs der medien. in der schweiz dann noch oft ohne kommentarfunktion. die spüren den einfluss der bloggerszene und wollen noch irgendwie aufspringen. oft nur peinlich

    lupe
    18.01.2007, 22:59 Uhr, #
  2. Das Bloggen wird von oben erwartet. Meines Erachtens eigentlich eine Frechheit: Die Journalisten sind in den Redaktionen selbst meist schon überlastet und sollen nun auch noch, so als würden sie es freiwillig und ganz entspannt tun, täglich bloggen. Das bedeutet oftmals doppelte Arbeit oder zumindest den Anspruch sein eigenes Material aufzuspalten: Die Reste sind dann für die Blogs übrig. Das bessere Material wird er lieber veröffentlichen, nur dafür wird er nämlich bezahlt.
    Außerdem entsteht wie bei Spiegel Online und dessen Satireportal Spam ein Konflikt zwischen den Inhalten. Muss ich demnächst den Artikel und den Blogeintrag zusammendenken? Das ganze ist eine Gratwanderung. Die Blogs sollen persönlicher als die Artikel sein, dürfen allerdings auch nur positive, zwischenmenschliche Redaktionsinterna ausplaudern, nach dem Motto “Mein Chef ist auch nur ein Mensch”. Bei anderen Redaktionsinterna jenseits der heilen Welt sind Interessenskonflikte vorprogrammiert. Kein Zeitungsblogger kann sich ein Profil erschreiben, solange er im Nebenjob auf der Homepage seiner Zeitung veröffentlichen muss.

    Klingsor
    19.01.2007, 10:28 Uhr, #

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Autor Thomas Gigold

Datum 18.01.2007, 13:55

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