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Knallt die Bestie ab! “Titanic” einen Schritt zu weit gegangen?

Jaaha – hier gibts sogar während des WM-Spiels Deutschland-Italien neue Beiträge! :-)

Eigentlich ja witzig, vielleicht aber auch grenzwertig. Das Satiremagazin „Titanic“ hat eine einstweilige Verfügung kassiert. Von der SPD. Grund:

Auf dem Cover ihrer aktuellen Ausgabe druckte die Zeitschrift das Porträt Kurt Becks mit dem Text „Problembär außer Rand und Band – Knallt die Bestie ab!“

Quelle: Süddeutsche

Auwei. Titanic-Chefredakteur Thomas Gsella wiegelt ab und meint, das Cover sei missverstanden worden. Der Titel sei keinesfalls eine Aufforderung, den SPD-Vorsitzenden zu erschießen. „Wir wollen die ganze Grausamkeit des bayerischen Umgangs mit dem Problembären darstellen, indem wir einen sichtlich hochlebendigen und brummzufriedenen Bären, der vor Lebensfreude nur so strotzt, zeigen“, sagte Gsella. Beck konterte, offensichtlich ohne Gsella verstanden zu haben, er finde es wenig humorvoll, wenn ein Mensch als Bestie bezeichnet wird, die abgeknallt werden soll.

Aber es kommt dicker: Gegen die „Titanic“ soll nun eine Geldstrafe verhängt werden. Zumindest macht Parteisprecher Las Kühn eine „Massivität der Persönlichkeitsverletzung“ geltend. Klar, Beck hat ja auch Masse. Hrrmm. Immerhin hat die Redaktion der „Titanic“ alles richtig gemacht und die Unterlassungserklärung, die Becks Anwälte zustellten, nicht unterschrieben. Anfangs war das Titelbild sogar noch auf der Website. Mittlerweile kennt nur noch Google die Wahrheit. Und das will was heißen… Am Kiosk ist das Juli-Heft aber noch erhältlich. Wenn nicht die SPD bereits alle Exemplare aufgekauft hat.

Off Topic: Wie klug ist es eigentlich, einen Reiseanbieter „Titanic-Reisen“ zu nennen? Immerhin – Schiffsreisen scheint es keine zu geben.

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    04.07.2006, 22:52 Uhr
  2. Telegehirn
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    18.04.2007, 15:48 Uhr

Kommentare

  1. Ha!
    Wohl auch gleich mal direkt
    http://www.titanic.de/
    eingegeben, was. ;)
    Ansonsten finde ich die Reaktion mal wieder etwas übertrieben, auch wenn man natürlich – wie immer bei Satire – über die Grenzen diskutieren kann.

    Anonymous
    04.07.2006, 21:29 Uhr, #
  2. Warum unterstellt jeder, dass Beck keinen Humor hat und dass die Titanic automatisch im Recht ist? Ich würde an einer gewissen Stelle Grenzen ziehen und Politiker, die unterschiedslos alles schlucken sind nicht die Leute, von denen ich mich gerne vertreten lassen würde.

    Sehen wir doch, wie es ist: Die Titanic definiert sich durch die Überschreitung von Grenzen. Manchmal halten sie ganz Deutschland einen schmerzhaften Spiegel vor, öfters gehts aber nur um Provokation. Es war mal wieder Zeit verklagt zu werden, weil die berühmten Titanic-Aktionen schon wieder lange Zeit her sind.

    Ich hab mich in einigen Blogs umgehört. Keiner der Titanic-Fans konnte mir hier wirklich den Witz des Bildes erklären. Nur dass das Bild selbstverständlich nichts mit der Schrift zu tun hat – das war angeblich sonnenklar.

    Torsten
    04.07.2006, 23:02 Uhr, #
  3. Die Wahrheit, mein bester Herr Große, kennt bei weitem nicht nur der Cache von Google. Glücklicherweise haben bereits mehrere Weblogs das inkriminierte Titelblatt in ihren Berichten abgebildet. Zum Beispiel Verfolgerrevolver,
    München Mitte, oder auch wir.

    fellow passenger
    04.07.2006, 23:18 Uhr, #
  4. Ich bin empört über die Titanic-Redaktion. Kurt Beck hat recht. “Die Titanen sollen bluten!”
    Oder war alles doch nur Satire?
    Wer den Witz erklärt haben möchte, lese:
    “Kurt Beck: Metamorphose des Schmusetiers” auf
    http://www.allesueberberlin.com

    nicht-berliner
    04.07.2006, 23:20 Uhr, #
  5. Bislang ist ja noch nichts entschieden (weil: das geschieht im Hauptsacheverfahren). Und sollten Buske & Co dort (unerwartet)zu einem anderen Ergebnis kommen, könnte es für den Antragsteller Beck teuer werden, weil er nach § 945 ZPO schadenersatzpflichtig werden könnte.
    Unser Bericht unter:
    http://www.vorbote.de/1580.html

    Helgoländer Vorbote
    04.07.2006, 23:50 Uhr, #
  6. Humor ist schwer zu fassen, Herr Torsten. Im Wesentlichen lebt ein Witz davon, einen Begriff in einen neuen Kontext zu setzen, oder eine Begebenheit in unerwarteter mehrdeutiger Weise aufzulösen.

    “Herr Ober, in meiner Suppe schwimmt ein Hörgerät!”. zeigt eine Situation, in der ein Gast, zurecht, einen an sich absurden Mangel an der servierten Speise rügt. Antwortet der Kellner mit, “Hä?”, gewinnt die Situation an Komik. Außgerechnet der Ansprechpartner des Gastes ist nicht nur unfähig die Reklamation zu verstehen (Mißverständnisse sind ein elementares Witzstilmittel), sondern entblößt sich dabei auch selbst noch als Schuldiger.

    Der Grund warum ich schallend Lachen durfte, als ich des jüngsten Titanic-Titels ansichtig wurde ist komplex, weil der Witz ziemlich gekonnt vielseitig ist. Einerseits greift er das medienpräsente Unwort “Problembär” auf. Die Forderung, “Knallt die Bestie ab”, spielt auf die Hystherie der Boulevardpresse an, die sich erst spät pro ursus fugitivum positionierte.

    Der Braunbär “Bruno” oder “JJ1″, wurde zudem mehrfach als verhaltensgestört bezeichnet, obwohl er sich im wesentlichen so verhielt wie ein Bär das eben so macht. Nach gesundem Menschenverstand dreht es sich um ein ganz normales Wesen.

    Der Witz, bestand also darin, einen gesund und normal wirkenden Politiker in die Rolle des ebenso vitalen aber gejagten Bären zu setzen.

    Dieser Kunstgriff zeigte in komischer Weise, wie absurd die Aufregung über den ersten Braunbären war, der als erster wagte, nach 170 Jahren deutsches Hoheitsgebiet zu betreten.

    Der Grund, warum “jeder”, Beck unterstellt er hätte keinen Humor, ist der, daß er offensichtlich keinen hat.

    In welch desolater Situation muß sich jemand befinden, damit er sich durch eine Satire angegriffen fühlen kann? Eine alberne Würdigung, die maximal ein Prozent der Bevölkerung zur Kenntnis nimmt und als Witz begreift, kann ja (leider) kaum ernsthaft das Image eines Spitzenpolitikers gefährden.

    fellow passenger
    05.07.2006, 00:27 Uhr, #
  7. wow. gut gebrüllt, bär löwe!

    Daniel Große
    05.07.2006, 00:30 Uhr, #
  8. PS.: Das Cover ist auch beim Helogländer Vorboten zu sehen.

    fellow passenger
    05.07.2006, 00:31 Uhr, #
  9. Huch! Das ging jetzt überkreuz. Wer gilt Ihnen jetzt als Löwe?

    fellow passenger
    05.07.2006, 00:36 Uhr, #
  10. Sie, fellow passenger. Egal, gute Nacht. Und Siezen Sie nicht immer alle. :-)

    Daniel Große
    05.07.2006, 00:39 Uhr, #
  11. wer heute zensiert, könnte morgen vielleicht auch bücher verbrennen…

    richard
    05.07.2006, 00:41 Uhr, #
  12. fellow passenger:

    Sorry, deine Argumente überzeugen mich nicht. Du stimmst in den Chor der Leute ein, die Beck auf dem Titel überhaupt nicht wahrnehmen – reiner Zufall, dass der SPD-Vorsitzende genommen wurde? Glaube ich nicht. Titanic geht schon immer gerne ad personam.

    Was Du als “desolat” bezeichnet, ist für uns Menschen Normalzustand. Wir lassen uns alle nicht gerne beleidigen. “Knallt ihn ab” würden ungefähr 99 Prozent der Bevölkerung als ziemlich aggressiv empfinden, wenn sie selbst betroffen wären. Das restliche Prozent ist im Halbfinale emotions- und fühllos geworden.

    Torsten
    05.07.2006, 06:00 Uhr, #
  13. @torsten:
    Du musst unterscheiden: “Knallt ihn ab!”
    wäre wirklich unvertretbar gewesen. “Knallt die Bestie ab!” zeigt aber m.E. unmissverständlich, dass hier völlig überdreht wird, also nur und ausschließlich Satire betrieben wird. Ganz ehrlich: in dem sowieso völlig absurden Problembärmedienrauschenkontext kann man die Überschrift doch auch nicht ansatzweise so ernst nehmen wie seinerzeit bespielsweise die fast unverhohlenen Gewaltaufrufe der Springerpresse gegen Rudi Dutschke et al.
    “Knallt ihn ab” mit meinem Foto in der bild oder meinetwegen auch in der taz oder jungle world oder der nationalzeitung würde ich wirklich nicht lesen wollen, “knallt die Bestie ab” mit einem fröhlichen Bild von mir auf der Titanic mit Problembärbezug – kein Problem.
    Umd mal ganz im Ernst: glaubst Du wirklich, dass sich irgendjemand durch dieses Titelbild zu Mordanschlägen auf Kurt Beck aufgefordert fühlt? Na also.

    Martin
    05.07.2006, 09:24 Uhr, #
  14. Martin:

    Keine Bange – ich unterscheide schon. Allerdings ziehe ich auch irgendwo Grenzen.

    Ich behaupte nicht, dass sich irgendwer durch das Bild unmittelbar zu Mordanschlägen aufgefordert fühlt – ganz sicher fühlen sich aber viele berufen ähnliche “Satiren” zu verfassen. Was Du der Titanic erlaubst, kannst Du der Nationalzeitung nicht wirklich konsequent verbieten. Und es gibt in Deutschland nun genug Privat-Satiriker, die solche Bilder dann mal eben mit etwas weniger Witz an Laternenpfähle kleben. Nach dem Motto: “Macht die Titanic ja auch.” Man höre sich nur die Titanic-CD mit gesammelten Anrufen von BILD-Lesern an. Wenn Du Deine erste Morddrohung erhälts, wirst Du in dem Punkt vielleicht etwas empfindlicher.

    Bis jetzt konnte mir auch noch keiner sagen, welcher Bezug ausgerechnet zwischen Beck und dem Problembären besteht, beziehungsweise durch das Titelbild hergestellt wird. Ich glaube an keinen unbefangenen Zufall, und dass Beck nun mal so ein knuddeliger lebensfroher Bär sei, ist eine alberne Titanic-Mär. In anderen Foren hab ich gelesen, dass “Bärchen” schon lange der Spitzname von Beck sei – das war jedoch pure Erfindung.

    Solche Klagen sind übliche Titanic-PR. MediaMarkt zielt mit seinen Werbespots auch immer mal wieder darauf ab, dass Grenzen überschritten werden, um eben mal wieder in die Zeitung zu kommen. Dann wird eine EV akzeptiert und die Gerichtskosten aus der Portokasse bezahlt. Die Portokasse von Titanic ist zwar bei weitem nicht so groß, aber der Mechanismus ist der gleiche. Man könnte dieses Kalkül natürlich platzen lassen, sich gefühllos stellen und schlicht alles durchgehen lassen. Das fände ich persönlich aber nicht gut.

    Im Übrigen: Beck hat das Thema nicht ganz oben gehängt, keine stoiberesken Betrachtungen verbreitet was in deutschen Landen so erlaubt sein soll. Er hat es der Standard-Rechtsmühle übergeben.

    PS: Wie hat BILD damals zur Gewalt an Dutschke aufgerufen? Mit sind die Schlagzeilen nicht geläufig.

    Torsten
    05.07.2006, 09:57 Uhr, #
  15. Torsten, es ist ja gut und schön das du dir deine Maßstäbe für Satire so setzt, nur interessiert mich das zum Beispiel herzlich wenig. Und wer hat von uns beiden jetzt recht? Na also. Sorry, aber du betreibst hier eine völlig sinnlose Diskussion. Schlussendlich kann es nur von den Betroffenen, ggf. einem oder mehreren Gerichten geklärt werden.
    Und das ist auch gut so… wäre ja noch schöner wenn jeder Einzelne bestimmen kann, was ich als Satire oder aber Beleidigung/Nötigung anzusehen habe.

    Mil
    05.07.2006, 10:42 Uhr, #
  16. Recht haben beide, Beck und die Titanic. Natürlich ist das Titelblatt eher von der plumpen Sorte, aber hätte Beck darüber nicht cool hinwegsehen können nach dem Vorbild Helmut Kohls? Mir ist jedenfalls nicht in Erinnerung, daß der in allen Dimensionen große Altkanzler in seiner aktiven Zeit jemals die Anwälte auf die Titanic losgelassen hätte.

    Im Gegensatz zu einem von Becks Vorgängern übrigens: Björn Engholm zog auch vor Gericht wegen eines Titanic-Titels.

    niels | zeineku.de
    05.07.2006, 11:12 Uhr, #
  17. Wer gute Satire bekämpft ist mein Feind. Wer böse ist und sich dabei auf Satire beruft, ist auch mein Feind.

    Das ursächliche Problem der Titanic ist, dass das journalistische Konzept weder etwas mit Satire noch mit Humor zu tun hat. Titanic lebt einzig und ausschliesslich über Provokation, Empörungsgrad = Auflage.
    Solange ich keinen zurechnungsfähigen Menschen finde, der bei diesem Titel Geisteswitz erkennen kann, sage ich: Beck hat Recht.

    Bernhard
    05.07.2006, 12:04 Uhr, #
  18. lieber bernhard,

    herzlichen glückwunsch zu deiner dichtomischen weltsicht. die soll das leben ja angeblich zauberhaft leicht machen. und was machst du mit deinen feinden, nur so am rande?

    für einen witz ist ja nicht entscheidend, wer darüber lachen kann. herr beck muß meiner meinung nach damit anders umgehen. bedauerlich, dass letzten endes ein gericht darüber entscheiden muss, was satire ist und darf.

    Robert
    05.07.2006, 12:12 Uhr, #
  19. lieber Robert,

    Feinde werden selbstverständlich nach guter alter Väter Sitte geteert und gefeedert ;)

    Selbstverständlich wird ein Witz nicht dadurch definiert, dass alle darüber lachen können. Ist ein Witz aber noch ein Witz, wenn keiner drüber lachen kann?

    Soll man mich dafür prügeln, aber es ist einfach nicht witzig. Der Kaiser ist nackt.

    Bernhard
    05.07.2006, 12:29 Uhr, #
  20. Niels: “Kohl” und “cool” bekomme ich irgendwie nicht zusammen. Er strafte eher mit Verachtung oder Ignoranz…

    Torsten
    05.07.2006, 12:40 Uhr, #
  21. PS: Eigentlich ist die ganze Geschichte business as usual. Die Titanic will ab und an verklagt werden, Beck tut ihr den Gefallen – wie dutzendfach vorher praktiziert. Manche sympathisieren mit der einen Seite, manche mit der anderen, erschreckend wenige sind in der Lage über die Situation zu reflektieren.

    Der Großteil der Aufregung ist eigentlich nur die Fortsetzung des Sommerlochs mit einem toten Bären.

    Torsten
    05.07.2006, 12:48 Uhr, #
  22. Schaut Euch doch mal die Umschlagrückseite an.

    Lieben Gruß.

    Zelazny
    05.07.2006, 14:08 Uhr, #
  23. Keine Ahnung wieso sich jetzt auf einmal soviele Leute aufregen.

    Wäre die Aktion damals mit Kohl gelaufen, hätten sich nicht soviele gefunden…

    Grüße

    Alexx

    Alexx
    05.07.2006, 21:31 Uhr, #
  24. Ich erinnere mich noch gut an das “Sehr witzig, Herr Engholm!” Titanic Cover mit dem Bschörn in der Barschelwanne (mit Platikentchen).

    Der hat natürlich auch geklagt.

    SPD-Vorsitzende sind eben (von einigen Ausnahmen abgesehen) nicht nur Verräter an ihren Mitgliedern und Wählern, sondern auch äusserst dünnhäutig.

    Felix Deutsch
    05.07.2006, 21:45 Uhr, #
  25. Kurt Beck ist eben der einzig legitime Nachfolger Björn Engholms, dem größten aller sozialdemokratischen Vorsitzenden. Er wollte ja auch “Big Brother” verbieten lassen.

    bimden
    05.07.2006, 22:21 Uhr, #
  26. Torsten: Tja, das tut mir leid, daß mit Deiner Weltsicht nicht zu vereinbaren ist, daß Kohl gelassener mit der Titanic umging. Nenne es Verachtung oder Coolness, er hat jedenfalls nicht seine Anwälte angerufen.

    niels | zeineku.de
    06.07.2006, 11:28 Uhr, #
  27. Niels:

    Mein Eindruck von Kohl hat wenig mit meiner “Weltsicht” zu tun.

    Mir fallen auch spontan keine vergleichbaren Titanic-Titelbilder zu Kohl ein. Sind “Wir haben den Airbag neu erfunden” oder “Wiedervereinigung ungültig – Kohl war gedopt” mit “Knallt die Bestie ab” aufzuwiegen?

    Torsten
    06.07.2006, 12:22 Uhr, #
  28. Torsten: Ich kann mich -außer an die von Dir genannten- nicht mehr an die Kohl-Titelbilder der Titanic erinnern, aber wenn ich mich nicht täusche, waren auch recht unfreundliche darunter.

    niels | zeineku.de
    06.07.2006, 13:15 Uhr, #
  29. @thorsten:

    “Kohl befiehlt: Giftgas auf die Zone!” o.s.ä.
    Der Dicke dabei mit Saddam Bart und Uniform. Es waren tatsächlich schon ein paar recht böse Titel dabei in den 16 dunklen Jahren. Viel böser als die gegen Beck jetzt.

    Wahrscheinlich ist die ganze Sache eh ein PR-Gag, den sich die Spinn-Doktoren von Beck ausgedacht haben.
    Mal viel heisse Luft um ein Titelbild produzieren, das angeblich zum Mord aufruft(ne,is klar), dabei den Mitleidsbonus um einen Prozentpunkt erhöhen umd seine feistes Grinsegesicht in die Presse bekommen (Beck hat relativ geringe Bekanntheitswerte für einen SPD-Vorsitzenden)um dann hintenrum weiter seine neoliberale, menschenverachtende “Eure Arnmut kotzt mich an” – Politik durchzuboxen.

    Gegen diese Politik, die von Beck und seinesgleichen vertreten, ist das Titanic Titelbild ein Lore-Roman.

    Aber das war ja glaub ich gar nicht das Thema, oder? Das war irgendwas anderes, wichtigeres …?!

    Van Fonsing
    06.07.2006, 14:57 Uhr, #
  30. “Giftgas auf die Zone” ist echt ein anderes Kaliber als die, an die ich mich erinnert habe. Aber immerhin hatte das noch eine Aussage.

    Bei Beck sehe ich nach wie vor keine Aussage und keinen Witz. Erinnert sich noch jemand an die Fotzenfritz-Aktion? Die war IMHO auch auf eine Klage ausgelegt. (Merz ist Anwalt, Beck ist ein medienpolitischer Dummschwätzer – die Reaktion war jeweils zu erwarten und gewollt.)

    Torsten
    06.07.2006, 21:09 Uhr, #
  31. Schon so lange her, und doch bin ich der erste, der für Klarheit sorgt: Kein Wunder, dass hier diskutiert wird, ob dieses Titelbild tatsächlich “lustig” ist – schließlich ist es falsch wiedergegeben worden! Es heißt korrekt:

    “Problembär außer Rand und Band – Knallt die Bestie *endlich* ab!”

    Verstehen Sie? Davon abgesehen sollte man die Frage, wo die Grenze des guten Geschmacks verläuft, nach wie vor den Experten überlassen. Also den Damen und Herren aus der Titanic-Redaktion.

    Glück auf!

    Brunckhorst
    13.01.2008, 13:32 Uhr, #

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Autor Daniel Große

Datum 04.07.2006, 21:19

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