Eigentlich rollt es einem bei einer Überschrift wie “Digitale Revolution” inzwischen ja die Fußnägeln auf. We-Media, Web 2.0, Jeder ein Sender, die Leser sind das Volk, blablubb:
Das Publikum an der Macht. Die digitale Revolution kommt gerade erst richtig in Schwung: Die Tage, in denen eine Handvoll Leute bestimmen konnte, was wir hören, sehen, lesen, sind gezählt. In naher Zukunft werden wir alle Programmdirektoren und Chefredakteure sein.
Och nö, bitte nicht schon wieder.
Ist aber ziemlich lesenswert, was Stefan Niggemeier in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung schreibt. Ok, zumindest ist es eine der besseren Zusammenfassungen zum Thema “Blogs vs. Journalismus und was die Zukunft uns bringen wird.”.
Wer die 150 Cent, die die FAS gern für den Abruf hätte, sparen möchte, wird auch beim Autor direkt fündig.
Nachtrag: Und der Herr Praschl auch, bei Telepolis. Gefunden bei wirres.net.
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Kommentare
Haha….wie gut. Glatt mal 1,50 gespart.
29.01.2006, 23:24 Uhr, #
Interessant ist aber wirklich: Darf man als Autor seine Texte komplett online stellen, wenn der Verlag sie zum Kauf anbietet? Betrifft mich ja auch. Jetzt, wo die LVZ das tolle ePaper hat…
30.01.2006, 08:36 Uhr, #
Daniel: Verhandlungssache.
30.01.2006, 08:50 Uhr, #
Sicher. Ich habe mal ausgehandelt, dass ich meine Artikel ab Mittags 12 Uhr online stellen darf. Das war aber vor dem EPaper…
30.01.2006, 10:12 Uhr, #
“…In naher Zukunft werden wir alle Programmdirektoren und ..” – bei uns ist es zum Teil schon so: Da mir die Werbeblöcke fürchterlich auf den Geist gehen, wandelt sich das ‘Fernsehen’ bei uns immer mehr zum ‘DVD-Sehen’ > Problem gelöst.
11.08.2006, 13:41 Uhr, #