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Happy Birthday, kleiner Telstar

Ja, was wären wir nur ohne diese kleinen silbernen Dinger im Orbit? Heute vor 45 Jahren schoss die NASA den ersten zivilen Kommunikationssatellit ‘Telstar’ ins All.
Davor – in der grauen Vorzeit des modernen Satelliten-TV – war an Übertragungen von Live-Sendungen zwischen Europa und Amerika nicht zu denken.
Telstar ermöglichte in seinem kurzen Leben u.a. die Live-Berichterstattung des US-Fernsehen vom Bau der Berliner Mauer, wenn auch nur in schlechter Qualität und mit maximal zehn Minuten Übertragungsdauer. Mehr Daten lies der niedrige Orbit und die nicht geostationäre Position nicht zu.

Nach sieben Monaten hauchte Telstar dann aus Versehen über der Testzonen amerikanischer Atomwaffenübungen sein Leben aus; die radioaktive Strahlung setzte dem Satelliten selbst in 5000 Kilometer Höhe zu. Doch auch dieser Faux-pas konnte die Erben des 80 Kilogramm schweren Winzling Telstar nicht aufhalten: ‘Telstar 2′ wurde in den Orbit geschossen, da war sein Vater erst einige Monate tot. Und spätestens seit den Live-Übertragungen der Olympischen Spiele in Tokio 1964 oder der Mond-Landung 1969 ist die moderne TV-Übertragung in die Welt via Satellit nicht mehr wegzudenken.

Heute würde der Ausfall moderner Satellitenkommunikation uns in die kommunikative Steinzeit zurück werfen. Hoch die Gläser also, für den Vater der Sat-Kommunikation: Telstar.

Trackbacks

  1. kaotisch » Piep - piep - piep
    10.07.2007, 19:28 Uhr

Kommentare

  1. Hmm, ich will nicht pingelig sein, aber… bei Telestar denke ich an einen Fernsehpreis, der Satellit hieß doch “Telstar”, wie ja auch korrekt von Dir auf Wikipedia verlinkt.

    kaotisch
    10.07.2007, 19:30 Uhr, #
  2. Ja, doch schon zu spät … da merkt man, dass man seit 36 Stunden wach ist *grmpf*

    Sorry, ist korrigiert.

    medienrauschen, Thomas Gigold
    10.07.2007, 19:30 Uhr, #
  3. Alles gut… keine Entschuldigung nötig, Du hast mein vollstes Verständnis :-) und es war ja nur ein kleines, unschuldiges “e”…

    kaotisch
    10.07.2007, 19:37 Uhr, #
  4. Doch, der Mann muss sich entschuldigen. Dafür, dass er sich kaputt macht, weil er nie schläft. Machd’sch ins Bedde!

    Daniel Große
    10.07.2007, 19:52 Uhr, #
  5. Sie sind so fürsorglich, Herr Große :-)

    medienrauschen, Thomas Gigold
    10.07.2007, 19:53 Uhr, #

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Autor Thomas Gigold

Datum 10.07.2007, 18:36

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