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Guerilla-Marketing: Und er war es doch!

Fröhlich wurde in den letzten Tagen darüber spekuliert , ob es der Manager eines Supermodels tatsächlich nötig habe, die Bekanntheit seines Schützling durch eine eher absurd wirkende Kampagne gegen ein bisher wenig bekanntes Werbeblog zu erhöhen.

Scheinbar schon. Auch wenn Günther Klum das mit der Instrumentalisierung freilich ein wenig anders sieht, wie Thomas Knüwer vom Handelsblatt inzwischen bestätigt bekam:

Eines steht nun fest: Günther Klum ist tatsächlich der Absender der merkwürdigen Mail. Über sein Büro in Bergisch-Gladbach erhielt ich Kontakt – allerdings wollte er nur per E-Mail antworten. Das tat er auch. Doch statt auf meine Fragen einzugehen, schickte er einen merkwürdig klingenden Text:

“Herr Breitenbach benutzt als Trittbrettfahrer für die Bewerbung seiner Web-site kostenlos den geschützten Namen Heidi Klum und die Medien. [...] Ihre Bemühungen zeigen doch, daß auch Sie geneigt sind ihm eine kostenlose Werbeplattform zu bieten. [...] (Quelle: Indiskretion Ehrensache, 05.01.2006)

Irgendwas läuft da mächtig falsch im Hause Klum.

Trackbacks

  1. Netzfischer » Blog Archive » So ein Zufall: Gerade wenn man PR brauchen kann.
    05.01.2006, 21:31 Uhr
  2. Kuroi Tenshi's darkness
    06.01.2006, 03:37 Uhr
  3. problematik.net » benefiz marke
    06.01.2006, 10:21 Uhr
  4. Gougou » Ein Topmodel gegen die Blogwelt - Die „Heidi-Klum-Affäre“
    05.03.2006, 18:33 Uhr
  5. Bluejax » Ein Topmodel gegen die Blogwelt - Die „Heidi-Klum-Affäre“
    13.03.2006, 21:40 Uhr

Kommentare

  1. Ironischerweise hat erst durch Herrn Klums Bemühungen das Blog so unglaublich an Popularität gewonnen, den Grundstein für die “Werbeplattform” die er so vorwurfsvoll kritisiert hat er praktisch selber gelegt.

    Uli
    05.01.2006, 17:27 Uhr, #
  2. Das in etwa wollte ich zum Ausdruck bringen, ja ,)

    Wobei sich Patrick den Stress sicher gerne gespart hätte.

    Jörg-Olaf Schäfers
    05.01.2006, 18:32 Uhr, #
  3. Allerdings! Momentan hat die Klum-Aktion für mich als Freiberufler mindestens 450 ¤ allein an ausgefallenem Arbeitshonorar gekostet. Sicherlich ein Betrag mit dem gewisse Leute noch nicht einmal zur Imbissbude gehen würden, für mich ist das jedoch einiges.

    Soviel also zum Thema Trittbrettfahren.

    Ach ja, von dem beschleunigten Altersprozess durch Stress gar nicht zu sprechen! ;-)

    Patrick Breitenbach
    05.01.2006, 19:00 Uhr, #
  4. Sag Klum-Affäre! Das ist schöner.

    hehe
    05.01.2006, 19:14 Uhr, #
  5. Klum-Affäre!

    :-D

    Patrick Breitenbach
    05.01.2006, 19:26 Uhr, #
  6. Versteh ich nicht, was hat warum 450¤ gekostet?

    joerg
    05.01.2006, 21:47 Uhr, #
  7. @joerg: Wenn man mit Anwälten telefoniert und / oder versucht, die vorliegenden Informationen zu ordnen und neue zu beschaffen – dann ist es relativ schwierig, diese Zeit einem Kunden in Rechnung zu stellen…

    Stefan
    05.01.2006, 22:48 Uhr, #
  8. Krum-Affäre? Krumgate!

    Torsten
    05.01.2006, 23:24 Uhr, #
  9. Waren die Tennisväter eigentlich auch so nervig? Zumindest der Peter Graf mit seinen Plastiktüten voller Bargeld war doch noch lustig.

    Felix Deutsch
    06.01.2006, 00:10 Uhr, #
  10. Wie so hat sich die Johanna-Spyri-Stiftung nicht den Namen “Heidi” schützen lassen? Da hätte der Günther jetzt aber mächtig Ärger wegen Trittbrettfahrens an der Backe.

    Charles
    06.01.2006, 13:09 Uhr, #

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Autor Jörg-Olaf Schäfers

Datum 05.01.2006, 16:48

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