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Google-Journalismus

Hoch lebe Google.
Laut einer aktuellen (kleinen, weshalb nicht repräsentativen) Umfrage der PR-Agentur Storymaker durch Smart Research müssen 95 Prozent aller Journalisten einen Google-Altar auf dem Schreibtisch stehen haben.

So wurden 294 Journalisten befragt, wovon 95 Prozent angaben, die Recherche bei Google sei für sie “sehr wichtig” oder “wichtig”, wohingegen das eigene Redaktionsarchiv nur von 87 Prozent der Journalisten als wichtig eingestuft worden sei. Immerhin 86 Prozent der Befragten bedienen sich bei der Informationssuche noch auf den Internetseiten von Firmen und knapp Dreiviertel klicken sich durch die Wikipedia.

Trackbacks

  1. Google wichtiger als eigenes Archiv-medienblogger
    13.08.2007, 15:01 Uhr
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  4. Netzrecherche - immer mit doppeltem Boden
    11.03.2008, 07:33 Uhr

Kommentare

  1. Man muss ehrlich sagen, dass moderne Suchmaschinen einfach mehr Treffen finden als die klassische Redaktionsarchiv. Vor allem bei aktuellen Themen ist die Suchmaschine die schnellere und ausführlichere Methode.

    Yannick
    14.08.2007, 10:04 Uhr, #
  2. Aufpassen, dass Google nicht zur Zensurmaschine wird. Das schreit doch förmlich nach Alternativen.

    Punkr
    14.08.2007, 17:28 Uhr, #
  3. @Punkr: Aber wieso nutzen die Leute die Alternativen nicht?
    Ich selbst benutzt Yahoo! zwar auch kaum, finde die Suchergebnisse aber teilweise sogar besser als die von Google. Dort eine Alternative zu schaffen, braucht wahrscheinlich revolutionäre Ideen. Ich bin echt gespannt, was uns die Zukunft da bringen wird. :)

    Constantin
    14.08.2007, 21:55 Uhr, #
  4. Naja ich finde nicht, dass es im Moment wirkliche Alternativen gibt, die Ergebnisse die Live.com, Yahoo oder ASK ausspucken sind denen von Google meilenweit hinterher.

    Manuel
    18.08.2007, 11:35 Uhr, #
  5. “Aber wieso nutzen die Leute die Alternativen nicht?”

    Ganz ehrlich? Google findet das was ich suche. Und solange das so bleibt, können die zensieren wie die lustig sind – für mich als User ändert sich da unter dem Strich wenig.

    Xon
    22.08.2007, 03:57 Uhr, #
  6. Neben Redaktionsarchiven, bei denen man einfach nur wissen muss, wie man sucht, gibt es weitere gute Alternativen zu Google. Einige werden im Blog4Search http://internetrecherche.blueblog.ch/ oder im Weblog Journalismus und Recherche http://recherche-info.de/ vorgestellt. Beim letzteren sind viele Autoren beim Netzwerk Recherche http://www.netzwerk-recherche.de/dabei, welches sich aktiv für gute Recherchen im Journalismus einsetzt.

    Krause
    25.08.2007, 08:54 Uhr, #
  7. Wikipedia als Recherchequelle??!! Also, wenn man sich bei uns in einem Proseminar lächerlich machen will, muss man nur Wikipedia als Quelle angeben.

    Martina Sowa
    29.08.2007, 11:24 Uhr, #
  8. Es kommt auf das Thema an, wonach man sucht…aber meistens liefert nun mal Google die besten Ergebnisse.
    Und zu Wikipedia: Also ehrlich, die meisten Seiten haben sehr gut recherchierte Einträge. Oft sogar besser und umfangreicher als die von Encyclopaedia Britannica. Nur bei politischen und religiösen Themen muss man da sehr vorsichtig sein.

    StefanG
    29.08.2007, 14:43 Uhr, #

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Autor Thomas Gigold

Datum 13.08.2007, 13:29

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