Das Fernsehen der Zukunft kommt: Joost sendet eine neue Show als Weltpremiere und Fernsehen, wie wir es kennen steht vor dem Aus. Behaupten zumindest Betram Gugel und Harald Müller.
Die “Zukunft des Fernsehen” – kurz: Joost – beginnt Schritt für Schritt dort hin zu gehen, wo man hin will: Der auf Peer-To-Peer-Basis entwickelte Service bietet seinen 500.000 registrieren Beta-Nutzern kommende Woche Montag eine kleine Sensation.
Dann nämlich präsentiert man exklusiv die brandneue Comedyserie “I Hate My 30s”. Auf traditionellem Wege findet die Serie erst zehn Tage später über die Antennen dieser Welt in den USA zu den TV-Zuschauern.
Mit diesem kleinen PR-Gag zeigen Joost und sein Kooperationspartner Viacom, wo es zukünftig hin gehen soll und fletschen erstmals ordentlich die Zähne gegenüber Yahoos geplanter Konkurrenz und YouTube, die Joost das Geschäft streitig machen.
Vorteil von Joost: Man kann sich das eigene TV-Programm zusammen stellen und ist ortsunabhängig in der Lage die gewünschte Sendung sehen zu können.
Eine glänzende Zukunft bescheinigen Betram Gugel und Harald Müller derlei Angeboten in ihrem aktuellen Whitepaper zum TV 2.0:
Die besten Zeiten für das Fernsehen sind vorbei. Das Internet wird als Übertragungsweg und in Form neuer Anbieter viele Funktionen übernehmen.
Ob die Clip-Gesellschaft der YouTube-Generation überhaupt noch lange TV-Sendungen schauen will steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht sind TV-Serien zukünftig nur noch 10 Minuten lange Webisoden. Das Fernsehen steht vor einer Herausforderung, einem spannenden Weg der irgendwo zwischen Digitalisierung, aufgelösten Programmschemen und konstanten Urheberrechtsverletzungen seitens der Nutzer auspendeln wird …
Trackbacks
Kommentare
Klingt interessant.
Ich glaube das die damit großen Erfolg haben werden.
Wäre nett wenn mich jemand bei Joost einladen würde.
Will das unbedingt mal ausprobieren, danke.
razzcazz@hotmail.com
10.07.2007, 12:39 Uhr, #