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Fasten your seat belts: Die Blogpiloten starten

BlogpilotenKurzer Hinweis auf ein Projekt, an dem Medienrauschen-Cheffe Thomas als Chefautor aktiv ist: Die Blogpiloten. Bislang hielt er es eher geheim, nachdem aber heute per Mail eine Einladung zum Preview eintrudelte, ist es ja wohl offiziell.

Die Blogpiloten sind ein Projekt der Netzpiloten. Die Jungs wollen ein wöchentlicher Informationsdienst mit News, Hintergründen und Fundstücken aus der Welt der Blogs sein. Hunderte Websites will man auswerten und so einen Überblick über die gerade brennenden Themen der Blogosphäre schaffen. Das geschieht zum einen täglich im Blog selbst, zum anderen wöchentlich per Newsletter.

Derzeit befindet sich das Projekt, designed von Fork Unstable Media Ost, in der so genannten Soft-Launch-Phase. Trotzdem macht das Projekt bereits jetzt einen erwachsenen Eindruck. Für Leute, die nicht 200 RSS-Feeds in ihrem Reader haben und informiert bleiben wollen, eine durchaus lohnende Sache. Auch wenn bei solchen Projekten immer die Gefahr besteht, (ungewollt) Themen wegzulassen bzw. schlicht zu vergessen. Schauen wir uns die Blogpiloten also nochmal in ein paar Wochen an…

Trackbacks

  1. BloggingTom
    15.10.2006, 19:09 Uhr

Kommentare

  1. Das Weglassen ist nicht die größte Gefahr. Ich hab die angesprochenen 200 Blogs in nicht abonniert, weil mich diese Blogs und ihre Themen schlicht nicht interessieren.

    Falls einer der A-oder-Longtail-Blogger tatsächlich ein Thema entdeckt, das mich dann doch interessiert, werde ich es schon über die paar Blogs mitbekommen, die ich lese. Und wenn ich sie nicht mitbekomme, ist es auch nicht schade. Es gibt wichtigeres als Blogs.

    Torsten
    15.10.2006, 11:24 Uhr, #
  2. Sicher, da hast Du recht. Aber es kam ja nicht erst einmal vor, dass Blogs Trends setzen oder entdecken. Und wer umfassend informiert werden will, egal ob er Blogger, Journalist, beides oder ein Mensch mit viel Tagesfreizeit ist, für den finde ich die Blogpiloten lohnenswert.

    Daniel Große
    15.10.2006, 11:27 Uhr, #
  3. So etwas gabs doch schon X Mal. Die Blogosphäre der Netzeitung war gar nicht schlecht. Hat keiner gelesen – ich wurde oft genug verlinkt, um das mitzubekommen.

    Statt Blogs lese ich inzwischen viel lieber auf Papier. Wenn man ehrlich ist: die thematische Bandbreite der deutschen Blogosphäre ist nicht besonders groß. Wenn ich das überblicke, empört sich jeder Metablogger über ein misslungenes Video-Podcast. Was für eine Zeitverschwendung das gewesen wäre. Ich kann mich mit der Debatte haarklein auseinandersetzen, Hunderte von Comments auswerten – und komme zu dem gleichen Ergebnis: Das interessiert mich nicht.

    Die Umschreibung “viel Tagesfreizeit” finde ich übrigens sehr treffend. Allerdings würde ich sie in “Menschen mit zu viel Zeit” umsetzen.

    Torsten
    15.10.2006, 11:43 Uhr, #
  4. Du sagst also, Blogger und Leute, die Blogs lesen, haben zu viel Zeit? Würde ich nicht mitgehen wollen. Aber ich befürchte, das artet in einer Grundsatzdiskussion über die Sinnhaftigkeit von Blogs aus.

    Trotzdem schön, Dich hier zu haben. Wo Du doch viel lieber auf Papier liest. :)

    Daniel Große
    15.10.2006, 12:17 Uhr, #
  5. Daniel: Nein, das sage ich nicht. Wäre auch ziemlich inkonsequent, wenn ich mich als Blogger und Blogleser oute und dann alles als Zeitverschwendung bezeichne, nicht?

    Ich beziehe mich auf diejenigen, die immer und unbedingt jede Story in Kleinbloggersdorf nachhecheln wollen, weil es eben in Kleinbloggersdorf Thema ist. Wer das lesen will, liest es heute schon. Wer noch kein Blogleser ist, wird eher abgeschreckt.

    IMHO hat die Entwicklung einen Punkt erreicht, wo man aufhören sollte, sich mit dem Bloggen um des Bloggens Willen zu beschäftigen. Wer nur andere Blogs zitiert, wird mich als Leser nicht gewinnen. Eigener Content muss her. Und auch Verweise auf Content, der nicht aus Blogs kommt. Dass ein Blogger ein interessantes Buch empfieht, wird ja wohl kaum in diesem Best-Of vorkommen?

    Torsten
    15.10.2006, 13:16 Uhr, #
  6. Sorry, vielleicht habe ich es ja nicht verstanden, aber geht es hier nicht eher um einen (ja, weiteren …) Monitoring-/Clipping-Service für eine eher blogferne Zielgruppe?

    Also Menschen, die selber nicht oder nur sporadisch in Blogs schreiben/lesen/wohnen, aber trotzdem das Bedürfnis verspüren immer und über alles informiert sein zu müssen?

    (Und ja, natürlich auch um das nächste USUALL2.0-Geschäftsmodell)

    Oder, wenn man schon eine schiefe Analogie aus dem Hut ziehen möchte, um Tagesschau vs. Tickerlesen?

    Jörg-Olaf Schäfers
    15.10.2006, 17:04 Uhr, #
  7. Ein interessantes Projekt. Solange man sich dabei nicht nur auf die “üblichen Verdächtigen” beschränkt, deren Output man meist sowieso bereits kennt, könnte es eine wirkliche Bereicherung werden.

    Teddykrieger
    15.10.2006, 21:30 Uhr, #
  8. Hmmm… auf jeden Fall ein hübscher Service für Einsteiger. Die müssen die Blogpiloten dann nur nochfinden :)

    Peter Schink
    15.10.2006, 23:18 Uhr, #

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Autor Daniel Große

Datum 15.10.2006, 11:17

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