Michael Bernd Schmidt ist ein Allerweltsname. Einer, mit dem man nun wirklich nicht unbedingt Karriere machen kann. Und will.
Deshalb kennt man Michael Bernd Schmidt auch nicht.
Zumindest nicht unter diesem Namen.
Seinen Künstlernamen Smudo kennt man hingegen. Als einen der Fantastischen Vier. Als Rennfahrer. Und die Älteren unter uns vielleicht sogar noch als C 64-Programmierer. Die wirklich Älteren.
Und bei “Älteren” sind wir auch schon beim Thema: Dem neuen und wahrscheinlich wirklich interessanten Kind von Spiegel Online. Dem Zeitgeschichtenportal einestages.
Was das ist darf man hier nachlesen. Wer noch mehr Informationen will klickt hier oder hier und hier. Oder hier.
Darauf wollte ich jetzt auch eigentlich nicht hinaus.
Sondern vielmehr auf Smudo. Und seinem sicherlich für Spiegel nicht ganz uneigennützigen Erinnerungen an den “Durchbruch im Schwimmbad-Club“.
Nein, damit meint der Rapper aus “in der Nähe von Stuttgart” keine baulichen Schaden. Sondern die ersten Tage der Fantastischen Vier.
Die kann man unter eben der bezeichneten Überschrift nachlesen. Von einem, der es wissen muss.
Und wenn man damit durch ist, kann man auch mal einen Blick auf die anderen Geschichten werfen. Denn History-Communitys sind “das nächste große Ding”. Sagt zumindest die Tatsache, dass mit miomi, memeloop und einestages gleich drei Portale mit eigentlich dem gleichen Ziel online gehen: Kollektive Geschichte sammeln.
In Afrika macht man das – mit einem weit dramatischeren Hintergrund – noch mit gutem alten Papier: In Memory Books schreiben Aidskranke Eltern ihre Erinnerungen, Tageserlebnisse und Geschichten für ihre Kinder auf. Um Kultur und Geschichte zu wahren.
Übrigens: Anfang Juli wurde miomi mit einem Investment in maximaler Höhe von 100 Millionen Dollar ausgestattet. Und schon damals schrieb der Spiegel: “Ob und womit miomi Erfolg haben wird, hängt davon ab, was seine Nutzer für Qualität halten.” Wahrscheinlich ein Grund, warum man das eigene Projekt redaktionell betreut und den Nutzern nicht komplett überlässt.
Das war jetzt aber ein weiter Bogen. Dabei wollte ich nur auf die Erinnerungen des Nah-dran-an-Stuttgarters verweisen …
