Facebook & Unternehmen: Wenn Deine Fans nicht Dir gehören.
Traumjob “Spieledrehbuchschreiber”?
“… ist in einer Beziehung” – die Welt und ihr Abbild im Netz
“Die können nicht einfach mein Haus ins Internet stellen!”
Deutschland jagt einen Mann

ergoogelt, erfacebooket und erflickrt – wenn das Internet Dich besser kennt als Deine Mutter

Medienkompetenz ist heute bereits ebenso wichtig wie ein Schul- oder Berufsabschluss. Das Wissen, welche Daten im Internet man lieber nicht veröffentlichen sollte und was man dank Google und Co. über Menschen herausfinden kann, muss wesentlich deutlicher in die Köpfe der Nutzer.

Dass man mit im Internet preisgegebene Daten durchaus perfekte Porträts einzelner Menschen zeichnen kann, zeigte das französische Magazin “Le Tigre” in seiner Dezember-Ausgabe.
In dieser startete das Magazin eine Reihe von Porträts unbekannter Menschen, die ausschließlich aus im Internet erhältlichen Daten zusammengesetzt sind.

Erstes “Opfer” war Marc L*** (schlecht von Google übersetzt) – geboren am 5. Dezember 1979, Assistent in einem Architektenbüro, seit Mitte des Jahres wieder Single und wohnaft in Mérignac.
Der Franzose wurde zufällig ausgewählt und anhand seiner Aktivitäten auf Facebook, flickr und YouTube porträtiert. Im original Artikel hatte das Magazin u.a. die vollständige Handy-Nr. Ls angegeben – Daten, die in der Internetausgabe nach einer Meldung der AFP mittlerweile entfernt wurden.

Nach Aussagen des “Le Tigre”-Gründers Raphaël Meltz will das Magazin mit der Porträtreihe aufzeigen, wie gefährlich es sein kann, private Daten ins Netz zu stellen.
Wie weit “Le Tigre” dabei gegangen ist – was erst seit dem Artikel der AFP ein Aufreger quer durch die Medien ist – kann dabei diskutiert werden. Es zeigt allerdings hervorragend auf, dass Medienkompetenz heute maßgeblich zum Leben dazu gehören muss.

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  1. Timo Heuers Weblog » Marc L
    16.01.2009, 12:01 Uhr
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    17.01.2009, 09:20 Uhr
  3. onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema » Blog Archive » Datenschutz auf die harte Tour: Das “Google-Porträt”
    23.01.2009, 18:27 Uhr
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  5. Social Networks: Facebook, MySpace, StudiVZ und Twitter. Und Google. » JUICED-BLOG.
    10.02.2009, 19:46 Uhr

Kommentare

  1. Das Problem sind ja dabei nichtmal die Daten selbst, sondern die Konsequenzen der freien Zugänglichkeit. Was man in der Kneipe durchaus öffentlich erzählt, kommt höchstwahrscheinlich nie beim Chef an. Diese Trennung der sozialen Umfelder ist im Netz natürlich passé, Google sitzt mit an jedem Tisch.
    http://partikelfernsteuerung.wordpress.com/2008/09/27/social-networking-unter-der-lupe-fraunhofer/

    partikelfernsteuerung
    18.01.2009, 01:46 Uhr, #
  2. Die Handynummer abzudrucken ist aber nicht zu rechtfertigen, selbst wenn die im Telefonbuch steht oder in Facebook.

    DL2MCD
    30.01.2009, 17:10 Uhr, #
  3. Es gibt mittlerweile auch eine deutsche Übersetzung: http://dein.gs/2009/05/marc-l

    lara
    05.09.2009, 16:11 Uhr, #

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Autor Thomas Gigold

Datum 15.01.2009, 21:29

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