“Tägliche Nachrichten auf Papier zu bringen, ist schlicht absurd.”
Die Digital Life Design, Hubert Burdas Lifestyle-Konferenz, hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Konferenzen für Europas Internet- und Medien-Branche entwickelt. Die Meet-and-Greet-Veranstaltung bildet jedes Jahr den Auftakt in ein spannendes Medienjahr und versammelt alles was Rang, Namen oder genug Backlinks hat.
Nachdem die angestammte Lokalität im letzten Jahr maßlos überlaufen war strich man in diesem Jahr die Einladungen zusammen und machte aus dem DLD wieder eine überschaubare Konferenz mit exklusiven Gästen.
Das sich auf dem DLD jedes Ego in einem anderen, noch heller scheindenden Ego sonnt und Abends ordentlich gefeiert wird täuscht nicht darüber hinweg, dass Panels und in Nischen durchgeführte Interviews nicht gute Aussagen hervorbringen, von denen die Medienbranche sich wieder eine Weile ernähren kann.
Für alle Nichtgeladenen gibt es eine rege Kommentierung der Veranstaltung im Netz. So berichtet Burdas Leitmedium Focus ausführlich aus München, es gibt vier fleißige “embedded Blogger” die live berichten, ein Video-Portal, diverse Artikel überall im Netz und jede Menge Blogger und Twitterer.
Insgesamt also kein Wunder, dass trotz Sparzwang bei Burda der DLD ein fester Termin ist. Das Medienecho und die Streicheleinheiten machen die Kosten wieder wett.

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