Er ist für viele DER Magier schlechthin. Er geht durch die Chinesische Mauer, setzt die Schwerkraft außer Gefecht und lässt Menschen verschwinden. Bei seiner gestrigen Vorstellung in der Erfurter Messehalle schaffte es David Copperfield sogar, das deutsche Presserecht verschwinden zu lassen.
“Bitte unterschreiben Sie uns noch diese Vereinbarung, ehe wir hineingehen”, verlautbarte Raphaela Ciblis vom Veranstalter Moderne Welt aus Stuttgart. Was dort unterschrieben werden sollte, grenzte an Unzumutbarkeit und völligen Entzug der journalistischen Freiheit.
Mit dem Unterschreiben dieses Dokumentes stimmen Sie folgenden Punkten zu:
1. Das Filmmaterial, das Sie aufnehmen, ist das alleinige schöpferische Eigentum von David Copperfield. Aus diesem Grund bitten wir um Ihr Verständnis, dass Sie während der Aufnahmen unter ständiger Beobachtung durch seine Mitarbeiter sind.
2. David Copperfield und seine Mitarbeiter behalten sich das Recht vor, JEDES Filmmaterial, das während der Vorstellung gefilmt wurde, JEDERZEIT einzusehen. Jedes aufgezeichnete Filmmaterial unterliegt der Genehmigung von den Mitarbeitern David Copperfield, bevor es veröffentlicht wird. Wenn ein Mitarbeiter der Ansicht ist, dass das aufgenommene Filmmaterial ungeeignet ist für öffentliche Ausstrahlungen, sind sie berechtigt, das Filmmaterial so lange vor Ort einzubehalten, bis sie mit dem Inhalt einverstanden sind.
“David Copperfield – An intimate Evening of Grand Illusion” heißt die Show. Illusionen soll ja jeder haben – aber dass eine Person der Zeitgeschichte, die in Deutschland zu einer öffentlichen Veranstaltung einlädt, amerikanisches “Recht” durchsetzen will, ging mir etwas zu weit. Auf meine Nachfrage begründete Raphaela Ciblis die Forderungen in dem Schreiben mit den Vorstellungen des amerikanischen Managements. Dies würde es so wünschen und sie würde es auch so akzeptieren. Logisch, wenn man von dort sein Geld bekommt. Zudem sei Copperfields Show nicht irgendeine Veranstaltung, sondern eine “Show der Illusionen”, da würden andere “Gesetze” gelten. Aha.
Was macht der Journalist nun, mit Auftrag von Zeitungen in der Tasche, bzw. mit Film- und Fotokamera im Anschlag? Ja, genau. Auch wenn das Gemaule und Gemurre groß war – am Ende setzte jeder (s)eine Unterschrift auf den Wisch. Ob es von allen auch die richtige Unterschrift war – wer weiß…
Aber es kommt dicker: “Die ersten drei Minuten dürfen gefilmt und fotografiert werden. Danach bitten wir Sie, die Kameras aus dem Gebäude zu bringen. Wer dann noch die Show sehen will, kommt einfach wieder rein”, so die Pressefrau. Drei Minuten? Aus dem Gebäude? Ich war gespannt, was noch kommen würde.
Eine Assistentin von Copperfield (so sagte man uns), begleitete die Journalisten in die Messehalle. Sie stoppte vor Reihe 33. “Here’s your place.” Bitte? Kommt Copperfield dann hier hinter oder wie? “You have two options: take it or leave the hall!”
Zum Festhalten nochmal: Knebelvertrag, nur drei Minuten (statt der bekannten fünf) und Fotos aus Reihe 33, statt des üblichen Fotograbens. Von den drei Minuten waren etwa anderthalb mit Intro gefüllt, danach erschien Copperfield in einer vorher leeren Box auf einem Motorrad. Kurz nachdem die anwesenden Fotografen und Kameraleute alle die gleichen Bilder hatten, kam auch schon wieder Miss “Take it or leave the hall” und begleitete die Pressemeute nach draußen.
Nun überlege ich ernsthaft: Ignorieren und trotzdem schreiben, schreiben mit negativem Schlenker oder kompletter Boykott? Letzteres würde finanziellen Verlust bedeuten. Ideen?
Nachtrag: Auch das Publikum wurde übrigens eingeschüchtert. Vor der Show verlautbarte eine Ansage, das Fotografieren sei “gesetzlich” verboten.
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Kommentare
Wenn Cheffe ein paar Anmerkungen zu den magischen Arbeitsbedingungen nicht verbietet: Schreiben. Zumal doch der Herr Williams und das große T eine hübsche Analogie hergeben.
Ansonsten harte Sondierungsgespräche mit Konto und Gewissen führen.
gruß sl
13.10.2005, 09:08 Uhr, #
Schade dass du diesen Beitrag nicht in der Zeitung übernehmen kannst. Zum Tipp: ich würde schreiben, aber mit negativen Aspekten ‘würzen’ ;)
13.10.2005, 09:11 Uhr, #
Gut, so hart werden die Sondierungsgespräche nicht, wir reden hier ja nicht ums große Geld. Da gehts eher wirklich ums Gewissen und das Prinzip.
13.10.2005, 09:19 Uhr, #
@marius: Warum eigentlich nicht? Muss ich mal ausloten. Und im Notfall würze ich natürlich. :)
13.10.2005, 09:20 Uhr, #
Also echt jetzt, da geben wir uns so ne Mühe mit Euch! Seid doch mal froh, dass Ihr dabei sein dürft.
Eure Tanja-Anja
http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=402
13.10.2005, 09:49 Uhr, #
Ist aber eigentlich trotzdem immer irgendwie schade, wenn das Gewissen rein bleibt, das Honorar dürftig rinnt, und die Nation nix von sowas erfahren tut.
13.10.2005, 12:09 Uhr, #
Auch wenn’s finanziell weh tut für einige: Das aus meiner Sicht einzig Richtige, solchen Unsinn in Zukunft am Besten zu unterbinden, wäre das völlige Ignorieren der Veranstaltung in der Berichterstattung. Weil sich darauf aber vermutlich nicht alle einigen können, wäre die zweite Möglichkeit ein gnadenloser Verriss, der sich in höchstens einem Nebensatz mit der Show selbst und ansonsten ausschließlich mit dem oben Geschilderten befasst.
Ansonsten haben die Jungs und Mädels vom Meistermagier schon gewonnen!
13.10.2005, 12:11 Uhr, #
@sebastian: sie wird es “tuten”, ganz bestimmt. zumindest von der pressebeschneidung.
die show selbst – ganz subjektiv betrachtet – vergiss es. ja, er lässt leute verschwinden, ja, er taucht plötzlich in einem video auf, obwohl er grad noch auf der bühne stand. ja, er kann “lottozahlen” vorhersagen. die richtigen, großen elemente bleiben uns hier aber verborgen. kein zersägen, kein fliegen. dafür muss man wohl an den broadway.
13.10.2005, 12:29 Uhr, #
So, der DJV in Berlin bestätigt: “Unglaubliche Zustände und ein massiver Verstoß der Pressefreiheit.” Mehr später.
13.10.2005, 13:17 Uhr, #
Dann bringt doch nichts drüber, sondern schreibt, dass ihr nichts schreiben könnt, weil Herr C. nicht will, dass man über ihn schreibt.
Irgendwie erinnert das alles an Robbie. Der ging ja mit der Presse auch nicht unzimperlich um.
13.10.2005, 13:33 Uhr, #
Naja… gut, dass ich am 2. November die Show aus der 10. Reihe sehen darf und nicht daran denken muss, wie ich was wo und warum schreibe. Ich setz mich rein und genieße.
Aber ich würd schreiben an deiner Stelle ;-) Finanzielle Verluste sind doof!
13.10.2005, 15:13 Uhr, #
Ich würde gar nicht in die Show gehen, bei soviel Star-Allüren!
13.10.2005, 16:46 Uhr, #
solche knebel-geschichten scheinen sich im internationalen bereich durchzusetzen, die letzten erlebnisse diesbezüglich hatte ich mit tori amos und coldplay.
http://www.themaastrix.net/?p=253
der gemeinschaftliche boykott der anwesenden agentur-fotografen hatte zumindest bei coldplay was gebracht. übrigens bekommen bei der dpa, ap und co die fotografen in solchen fällen trotzdem ein ausfall-honorar.
13.10.2005, 19:40 Uhr, #
Passt doch, man denke an die Robbie Williams Geschichte vom vergangenen Wochenende.
14.10.2005, 01:56 Uhr, #
Schon mal daran gedacht, daß man eventuell auf Filmen und ungünstigen Fotos die Tricks von Copperfield durchschauen kann, weswegen er das Filmmaterial kontrollieren läßt?
Das hat nichts, aber auch GAR nichts mit der Pressefreiheit zu tun!
(Man kann sich auch sinnlos aufregen…)
14.10.2005, 10:14 Uhr, #
Na, ich weiß nicht – es hinterläßt schon ein Geschmäckle wenn versucht wird ein an und für sich fremdes Gesetz – wir sind nicht die USA, meine ich zu wissen – auf einem Territorium durchzusetzen auf dem anderes Recht gilt. Aber IANAL.
Aber Person der Zeitgeschichte und öffentliches Interesse stehen meines Wissens immer noch konträr zum Recht am eigenen Bild. Aber wie oben schon gesagt: IANAL.
14.10.2005, 11:18 Uhr, #
Nur weil ein Magier seine Tricks nicht preisgeben will, sollte man nicht gleich mit der Pressefreiheit rumfuchteln.
Wie gesagt: Man kann sich sinnlos aufregen…
14.10.2005, 13:36 Uhr, #
@rotfell: es hat niemand verlangt, dass er mir erklärt, wo die 13 leute hin sind, die eben noch auf den stühlen saßen. nein, es geht hier um einflussnahme auf die berichterstattung.
14.10.2005, 16:25 Uhr, #
Passend zum Thema stand übrigens im jüngsten Newsletter des Deutschen Journalisten-Verbands:
“PR-Agentur nach Williams-Konzert gefeuert T-Mobile hat sich von seiner PR-Agentur Fifteen Minutes nach dem Konzert von Robbie Williams in Berlin Anfang Oktober getrennt. Rund um das Konzert war es zum Eklat des Veranstalters mit den Nachrichtenagenturen gekommen, die sich mit Unterstützung des DJV weigerten, Knebelverträge zu akzeptieren. In der Folge wurde von den Nachrichtenagenturen über das Konzert nicht berichtet – stattdessen über die Versuche des Veranstalters, Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen. Das wollte der Sponsor T-Mobile nicht auf sich sitzen lassen und hat deshalb die PR-Agentur gefeuert. Fifteen Minutes wollte von den Journalisten, die an der Aftershow-Party teilnahmen, verlangen, dass T-Mobile in den Berichten erwähnt wird.”
14.10.2005, 21:30 Uhr, #
Jetzt wundert mich nichts mehr!
Anscheinend sind tatsächlich alle Journalisten aus der jeweiligen Halle gegangen, denn nirgends findet man einen Bericht zu den Veranstaltungen dieser Tour, mit Ausnahme des offiziellen dpa-Textes.
Ich habe im Leben gewiss schon viel Geld für unsinnige Sachen ausgegeben, aber noch nie so wenig “Gegenleistung” erhalten wie bei diesem sogenannten “Intimate Evening of Grand Illusion”.
Im Pressetext wird vollmundig sein “neues Programm” angekündigt, doch findet sich keine einzige Nummer im Programm, die er nicht schon seit mindestens 10 Jahren im Programm hat.
Der Gipfel ist aber der Zwischenteil, bei dem er es tatsächlich fertigbringt einen 3-minütigen Werbefilm über seine früheren Illusionen sowie natürlich die dazugehörigen Auszeichungen & Preise zu zeigen.
Ja, richtig. Man zahlt viel Geld um ihn zu sehen [selbstbeweihräucherung on] und darf dann zwischendurch 3 Minuten zusammen MIT IHM einen Film ÜBER IHN anschauen… [selbstbeweihräucherung off]
Nein, das war die größte Frechheit die mir seit langem untergekommen ist, und ich kann nur jedem raten, der bereits Karten für diese Show besitzt, die Dinger schnellstens bei eBay zu verhökern! Es ist wirklich Schade ums Geld… Oder um es mit seinen Worten aus dieser Show zu sagen: “It’s a Witz”
18.10.2005, 22:57 Uhr, #
@giancarlo: Nein, leider waren nicht alle Journalisten so konsequent. Die Thüringer Allgemeine, das Freie Wort und andere haben fleißig berichtet und gelobhudelt. Zum Programm: Ich gebe Dir recht, wie oben schon beschrieben. Es war okay. Aber 60 und mehr Euro dafür ausgeben hätte weh getan…
Den Werbefilm in der Mitte hatten wir schon vor der Pressekonferenz sehen müssen. Was das mitten im Programm sollte, haben mein Kollege und ich auch nicht verstanden. War insgesamt sehr deppig aufgebaut das Ganze.
19.10.2005, 11:45 Uhr, #
Ich will mal so sagen: Es wurde als “neues” Programm angekündigt, aber es war fast 1:1 das Programm von 2001!
Dieses kann man nachlesen unter:
http://www.zauber.de/wwwboard/messages/3038.html
Kommt’s Dir bekannt vor? Und das waren schon 80% Wiederholungen aus dem 1999er Programm…
Ich kann gerne mal (wenn Interesse besteht) den Bericht der “Rheinpfalz” über die Mannheimer Veranstaltung (Oktober 2005) hier posten, Titel “Am besten hätte er sich selbst weggezaubert”.
Wir hatten Plätze im hinteren Tribünenbereich für 70,20 Euro/Karte. Dazu dann die 5 Euro Parkgebühr, und das ganze für keine 2 Stunden einer bestenfalls drittklassigen Show mit einem sichtlich gelangweilten “Superstar”?
Nein, wer DAS gut fand, der hat noch keine gut gemachte Show gesehen.
[All denen sei wärmstens empfohlen, sich einmal eine Show von Hans Klok anzusehen. DER bringt wirklich phantastische Illusionen auf die Bühne. Er hat halt nicht diesen großen Namen, aber seine Show ist definitiv Las-Vegas-reif, und er ist bei seinen Illusionen unglaublich schnell.]
Copperfield war eine einzige Enttäuschung, da tröstet auch der große Name nicht drüber weg…
“Sehr deppig aufgebaut” klingt gut. Es war stellenweise ein einziges Chaos auf der Bühne; plötzlich tauchen “Zeugen” auf der Bühne auf und keiner weiß ob (und wie) die aus dem Publikum ausgewählt wurden. Tut mir leid, aber professionell ist anders…
20.10.2005, 00:08 Uhr, #
Naja, den Artikel musst Du hier nicht posten, das würde den Blog-Rahmen sprengen. Wenn Du magst, kannst Du ihn mir per Mail schicken. Oben auf meinen Autorennamen klicken.
Witzig war nur: er hat ja “Zeugen” per Frisbee-Scheibe gewählt. Komischerweise waren die Damen, die dann gewählt wurden, alle blond und langhaarig. Ein Mann hatte die Frisbee gefangen, worauf Copperfield dann sagte: “Geben Sie die Scheibe der Frau vor Ihnen.” Hallo? Wie auffällig ist das denn…
20.10.2005, 09:20 Uhr, #
Hi Daniel, beim Namen kommt leider nur ein link auf Deine Homepage. Soll ich’s auf info@ schicken?
Beim Frisbeewerfen konnte man gut feststellen, daß zwischen den Reihen bereits Leute standen, die auch “zufällig” die Frisbees gefangen haben.
Bei uns war die Zeugenauswahl an einer Stelle noch auffälliger:
Als er die Gurken ins Publikum geworfen hat sollten die männlichen “Fänger” die Gurke an die Dame daneben weiterreichen. Das hat bei der rechten Seite des Publikums gut geklappt. Auf der linken Seite hat einer der glücklichen “Fänger” das ganze nicht kapiert und die Gurke weiter nach hinten geworfen…
David musste dann ordentlich dirigieren, damit die Gurke wieder in der ursprünglichen Reihe bei der “zufällig” ausgewählten (blonden) Zeugin landet, hüstel…
Ich sag ja, das war nicht Weltklasse, das war bestenfalls Kreisklasse…
20.10.2005, 11:15 Uhr, #
:-)
Auf den AUTORENNAMEN oben klicken, nicht in den Kommentaren. Direkt unter der Überschrift: “Am 13.10.2005 um 08:58 von Daniel Große…”
Alles weitere per PM.
20.10.2005, 13:45 Uhr, #
Veranstaltung vom 24.10.2005 in Münster:
Gerade wenn man die Show 1998 gesehen hat, musste dass hier eine riesige Enttäuschung sein!
Copperfield wirkte müde und lustlos, fast etwas schmuddelig. Durch schlechte und zu langsame Übersetzung
kamen die Gags nicht durch. Die ersten 50 min waren langatmig und schwerfällig. 4 mal “Sprechen Sie
deutsch, I dont” sind einfach zuviel, ebenso das ständige “its a Witz”. Häufige Witze und Fragen unterhalb
der Gürtellinie waren fast proletenhaft und für die anwesendenden Kinder völlig unverständlich. Der Gipfel der
Geschmacklosigkeit war das bizarre “Schwängern” einer älteren “Publikums-”Dame, deren amerikanische
Herkunft sich am typischen Schmuck (Ringe, Armbanduhr) mühelos erkennen lies. Die Slowmotion Nummer (Stoff-Ente) war lieblos gespielt, man sah Copperfield das innere Seufzen an. Die Familiengeschichte der Copperfields war schlimmstenfalls langweilig, die Selbstbeweihräucherung mit errungenen Awards, Titeln und verdientem Geld schon sehr peinlich. Auch die schmalzig und langatmig eingeleitete Jamaika-Nummer wirkte viel zu weit hergeholt, obwohl das Verschwinden von der über dem Publikum schwebenden Plattform eines der wenigen absoluten Hightlights war. Das war DC wie wir ihn lieben. Sensationell auch das Auftauchen des riesigen Oldtimers aus dem Nichts. Ich hätte mir bei 420 Euro Eintritt für meine Familie (4 P) mindestens EINE Flugnummer von DC gewünscht, dann hätte ich mit dem Preis leben können. So war es aber nur ein Abklatsch von dem, was DC früher zu bieten hatte. Offensichtlich wurde hier der Aufwand (und damit die Kosten) massiv zurückgefahren. DC und den Veranstaltern geht es offensichtlich nur noch ums Geld. DC war einmal ein großer Künstler und hat dafür seine Verdienste und meine Anerkennung aber seine Zeit ist offensichtlich abgelaufen. Fare well DC!
25.10.2005, 05:13 Uhr, #
Schade, schade, das war echt nix! Wir haben recht viel Geld ausgegeben (fast 120,- EUR pro Person!) und wurden dafür nur enttäuscht! Die Show ist wirklich nur ein billiger Abklatsch der alten Show von vor 7 Jahren. Es war wirklich langweilig, da man fast alle Tricks und auch die Witze schon kannte. So konnte kaum jemand lachen, als die Bälle, die ins Publikum geworfen wurden, zur Bühne gebracht wurden und erwartungsgemäß der letzte wieder mal keine Luft hatte! Gähn!!! Die “großen” Trickt wie Zersägen oder Fliegen fehlten völlig. Echt ärgerlich! Zudem war die Übersetzung absolut miserabel. Die Stimme war noch gelangweilter als David! Hier geht’s anscheinend wirklich nur noch ums Geld! Schade! Aber das muss man sich wirklich nicht antun! PS: Ganze 10,- EUR für ein läppiges Programmheft sind auch recht heftig.
26.10.2005, 08:58 Uhr, #
Es ist schon net zu beobachten, wie sich die Damen und Herren der Presse hier aufführen. Ich schließe mich einigen meiner Vorkommentatoren an: Pressefreiheit heitßt nicht freie Fahrt für Journalisten. Die Kommentare sind schlichtweg eine Frechheit. Subjektiv an den Haaren herbeigezogen. Wenn ich Fan von Hans Klock bin oder mit Zauberei nicht viel am Hut habe, ausser das ich mir dachte, mal schnell nen Bericht zu schreiben, da kann ich die Kommentare verstehen. Ich weiß nicht warum, aber irgendiw sind mir die hier auftauchenden Presseheinis ein wenig suspekt.
Ich war beim Auftritt in Berlin. Sicherlich einiges bei Alten aus den Shows 98 und 2001, aber wer erfindet das Rad schon neu! und den Leuten gefällts – sollte auch den Presseleuten auffallen, denn die Besucherzahlen besagen es. Und nur weil einige nicht Ihre freien Eintritte und leckere Bierchen und Essen erhalten haben, aus denen scheinbar bei einigen der Beruf ausschließlich zu bestehen scheint, ist das kein Grund hier negative PR zu machen. Schade um unsere Presse !
16.11.2005, 18:44 Uhr, #
Sorry, aber Christian war wohl in einer anderen Veranstaltung…!!!!! :))
16.11.2005, 18:49 Uhr, #
Sorry, aber Christian war wohl in einer völlig anderen Veranstaltung…!!! :))
16.11.2005, 18:50 Uhr, #
Unofficial European Fan Club of David Copperfield.
Info:
uefcdc@yahoo.com
oder
monicadct@yahoo.pl
+48508256136
Bis bald,
Monika :-)
18.11.2005, 22:22 Uhr, #
Ich fands ehrlich gesagt gut, kenne aber die vorherigen Shows auch nicht deswegen ists mir egal obs alt war oder nicht.
Bin froh das die Presse hier mal richtig eins auf die Finger bekommt denn sie darf ja sonst überall rein ohne ein cent zu bezahlen. Frechheit!!!!!!!!!!!!
23.11.2005, 22:35 Uhr, #
Jetzt hab ich die Hans Klok-Karten um mich zu überzeugen ob er besser ist. Ich hoffs damit ich nicht umsonst hingehe.
21.12.2005, 22:26 Uhr, #
Ich komme gerade aus der Hans Klok Premiere der Phenomenon-Tour und kann definitiv sagen, daß sich hier jeder Cent gelohnt hat. Es ist eine schöne Show mit viel Liebe zum Detail. Es sind zwar nur wenige Großillusionen dabei, aber die Geschwindigkeit mit denen er die Sachen zeigt ist schon phantastisch.
Alle die hingehen wünsche ich viel Spaß und einen schönen Abend.
12.01.2006, 23:49 Uhr, #
Schade Großillusionen fand ich bei Copperfield gerade gut mit dem Oldtímer und dem Motorrad was auf der Bühne war aber morgen weiss ich auch ob es mir gefallen hat oder nicht. Ich lass mich überraschen und bin am Ende sicherlich auch beeindruckt. :-)
Mein Statement gibt es also die nächsten Tage.
18.01.2006, 01:00 Uhr, #
Hans Klok…..naja, ich fands nur mäßig. Er bietet eine schnelle Show mit vielen Darbietungen von jungen hübschen Frauen. Er macht seine eigene Show ohne wirklich Bezug zum Publikum aufzubauen. Gerade mal in 2 Darbietungen war das Publikum beteiligt. Dadurch wurde die Show in meinen Augen langweilig…… verschwinden, auftauchen, verschwinden,auftauchen.Und am Ende versagt bei einem Clip mit Beamer auch noch die Technik. Ich wills keinem ausreden dahinzugehen aber ich würde immer wieder 50¤ mehr bezahlen und zu Copperfield gehen und nicht des Namens wegens sondern der Show wegen!!!!!!
19.01.2006, 08:55 Uhr, #
Naja, wer schon mit der Einstellung “damit ich nicht umsonst hingehe” in so eine Show geht…
Ist es Dir wirklich 50 Euro wert dem David bei seinem “Selbstbeweihräucherungsvideo” zuzusehen?
Und auf eine Publikumsbeteiligung wie bei der geschmacklosen Nummer mit dem “schwängern” der alten Dame auf der Bühne kann man getrost verzichten.
Zum Glück kann man über Geschmack nicht streiten, und damit möchte ich’s auch bewenden lassen.
20.01.2006, 01:52 Uhr, #
Die 2 Sachen die du da ansprichst waren auch wirklich schlecht von ihm das will ich nicht bestreiten aber auch ein Hans Klok hatte etliche kleine Verschnaufpausen im Programm durch Video was nicht mal lief bis zu Ende und Tanzdarbietungen von halbnackten Frauen. In den Vorberichten brachte man das er einen Lamborghini verschwinden lässt. Der blieb mir jedoch die ganze Show lang verborgen. Die richtigen großen Nummern wo Copperfield 2 aus dem Publikum Säulen “umarmen” lässt und kurze Zeit später obendrauf ein Oldtimer steht das war schon stark.
Gute Alleinunterhaltungsshow aber für mich ist es eine Klasse besser das Publikum mehr mit einzubeziehen. Haben wir eben 2 verschiedene Eindrücke. Ich denk mal du hast auch beide Shows gesehn, oder?
21.01.2006, 19:31 Uhr, #
Als Klok den einen auf die Bühne bittet um hinter ihm zu stehen und alle Tricks zu machen war nicht wirklich der Bringer, oder?
21.01.2006, 19:33 Uhr, #
Hi Thomas, ja, ich habe beide Shows gesehen. Copperfield in der SAP-Arena in Mannheim, Klok im Rosengarten Mannheim.
Die Tanzdarbietungen waren für die Umbauten halt nunmal erforderlich. Und die bessere Show (durch ausgestaltete Bühnenaufbauten) sah ich halt bei Hans Klok. Das war eine Show mit Kostümwechseln, bei denen auch was für’s Auge drumrum geboten wurde, und nicht nur ein Illusionist mit Jeans und offenem Hemd… :) Auch die Anzahl der gezeigten Illusionen war deutlich mehr als bei David. Gut, muß auch so sein, Klok ist einfach schneller… :)
Ich hatte das Glück bei Hans Klok in der 2. Reihe zu sitzen, da konnte man die Details viel besser miterleben.
Auch daß man sich mit ihm nach der Show im Foyer unterhalten kann fand ich einfach gelungen.
Copperfield war bei unserer Vorstellung einfach nur gelangweilt, alle Illusionen hatte er schon bei den vorangegangenen Shows gezeigt, und wieso soll ich für Wiederholungen so viel Geld ausgeben?
Wie gesagt, es waren 2 komplett unterschiedliche Abende, wobei für mich die Entscheidung gefallen ist, daß ich mir Copperfield nicht mehr live ansehen werde, weil da der Preis einfach nicht stimmt für nicht mal 1 1/2 Stunden.
Aber, wie erwähnt, über Geschmack läßt sich nicht streiten, von daher… :)
21.01.2006, 23:37 Uhr, #
Ich sass “nur” Reihe 8 :-). Vielleicht ist es auch mühsig beide zu vergleichen denn insgesamt wars ja doch grundverschieden aufgebaut. Copperfield ließ halt alles vom Publikum kontrollieren…auch das fehlte mir bei Klok aber er war natürlich dafür sicher geschaffter nach der Show aufgrund der Schnelligkeit. Bei Copperfield sass ich in Reihe 6. Also bei solchen Shows kam nur Kategorie 1 in Frage. Die kleineren Tricks bei Klok hätte man in den letzten Reihen denk ich auch kaum gesehn mit Bällen und Karten. Da war man froh recht weit vorne zu sitzen. Hast du irgendwelche Videos von Copperfield oder Klok? Auf Kloks Homepage die hab ich schon gesehn aber sonst noch was im Umlauf?
Ich kannte ja von Copp die vorherigen Shows nicht…zum Glück wenns so war wie du schreibst. Mir kam Copperfield recht lässig und auf einer Ebene mit dem Publikum rüber mit dem legeren Hemd und Jeans. Ist ja nicht grad nötig sich von der Masse abheben zu wollen. So seh ich es wiederum :-). Kann es sein das er lt Internet 2006 nochmal durch Deutschland geht? Hab sows gelesen.
22.01.2006, 20:37 Uhr, #
Nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe, muss ich mich auch mal dazu äußern:
1. Wie schon gesagt, haben diese “Zimperlichkeiten” mit Fotos, Texten und Videoaufnahmen mit Pressefreiheit nicht viel zu tun, denn ich denke es darf Copperfield jawohl noch gestattet sein, seine Tricks für sich zu behalten und nicht der “Pressefreiheit” hinzugeben.
2. Zu dem Thema “alte Tricks”:
Jeder, der die Karten für seine neue Show kauft, ist selbst Schuld, wenn er sich nicht vorher über seine vorherigen Shows informiert, denn auf Werbung konnte man sich jawohl noch nie verlassen. Außerdem gibt es trotzdem einige neue Sachen und für mich ist es trotzdem immer wieder beeindruckend, denn keiner hier wird wohl behaupten können, seine Tricks richtig erklären zu können (und wenn, dann will ich es nicht wissen).
3. Zum Vergleich Hans Klok und David Copperfield: Das sind zwei ganz unterschiedliche Personen mit zwei unterschiedlichen Shows, die man nicht unbedingt vergleichen kann. Es gibt ja schließlich kein Muster dafür, wie eine perfekte “Illusions-/Magieshow” aussehen muss. Hans Klok setzt eben mehr auf das Optische und auf mehr Schnelligkeit und Action, während David Copperfield das Publikum mehr einbezieht und seine Tricks mehr in eine Geschichte einbetten will. Bei Copperfield geht es ja um Träume und Wünsche und dieses Leitbild seiner Shows kann auch auf seiner Website nachgelesen werden. Das heißt, auch hier kann man sich vorher ein Bild davon machen, was zu erwarten ist und ob das dem eigenen Geschmack nahekommt/entspricht.
Und zu letzt: Wer grundsätzlich mit der Einstellung “Das sind ja alles nur billige Tricks und keine Magie!” zu solchen Shows geht, der sollte sich das Geld lieber sparen, denn dafür muss man auch mal in der Lage sein, sich einfach mal mitreißen/mitnehmen zu lassen und einfach mal das Realistische und Machbare zu vergessen.
Das ist doch der Reiz solcher Shows und das ist es auch, was Magie ausmacht.
29.01.2006, 23:50 Uhr, #
Copperfield hat ein Rad ab!!
Seine Meute auch
01.02.2006, 17:59 Uhr, #
Liebe leute, dieses hatte nur einen einzigen zweck:
falls durch die aufnahmen von foto oder video irgendwelche geheimnisse verraten werden, und die dann für viel geld verhöckert werden könnten, wird dadurch schon aussgeschlossen.
außerdem ist copperfield ein milliardenschwerer entertainer, wer zahlt, schafft an.
so isses.
ich kenn mich ein bischen mit der materie aus. ich bin auch im magischen zirkel und habe copperfield und auch siefried & roy schon live gesehen und mehrmals persönlich schon kennengelernt.
lg melli, aus innsbruck, österreich
04.05.2006, 22:27 Uhr, #
Na dann kennst Du Dich ja *richtig* gut aus. Vor allem auch mit der Thematik Pressefreiheit, um die es hier eingangs mal ging.
05.05.2006, 07:18 Uhr, #
Pressefreiheit hin und her. Heutzutage wird der Leser, Hörer oder TV-Zuschauer von der Presse unterhalten mit nutzlosen Sachen aber nicht mehr informiert über wichtige Sachen. So sind die meisten Medien heutzutage. Leider……
Bin froh das dort endlich mal die Presse eingeschränkt wird denn nützliches würde sie mir auch nicht liefern können wenn sie in den Shows freies geleit hätte. Vielleicht würden sie noch vor den Tricks mit der Kamera mir die Sicht verdecken. Nein Danke!!!!
30.07.2006, 21:26 Uhr, #
was hast du denn zu enthuellen gehofft?
ich verstehe die aufregung nicht ganz… wenn ein magier seine tricks aus einem bestimmten winkel abgelichtet haben will, dann setzt er dich eben in reihe 33, wo steht bitteschoen geschrieben, dass du in den graben darfst?
du tust so, als waeren dir grundlegende rechte beschnitten worden.
copperfield ist mitnichten dazu verpflichtet, dir seine trickgeheimnisse zu verraten.
du solltest ueber seine show schreiben…
du kannst auch schwerlich zu coca cola gehen und sagen: “nun bin ich schon mal da, nun zeigen sie mir mal ihren tresor mit den geheimrezepten…”
sicher sind solche vertraege nicht ueblich, aber du solltest dir mal ueberlegen, in welcher relation das zu wirklicher einschraenkung der pressefreiheit steht.
04.08.2006, 11:42 Uhr, #
Mosern muß in good old Germany irgendwie immer jemand.
Es handelt sich doch bei derartigen Shows um Illusionen, geheime Wünsche, phantastische Tricks und vielleicht ein Stück Magie.
Warum soll man den Menschen, die so etwas genießen und davon träumen, diese Illusionen durch nicht gewollte Dokumentarreportagen (wie z.B. Spiegel-TV, Focus und Co.) nehmen?
Warum muß man unter dem Deckmantel der Pressfreiheit immer alles zerpflücken und enthüllen, mit der absurden Einbildung, die Welt hätte ein Recht darauf, alles zu wissen?
Copperfield ist Entertainer und hat sich zum Ziel gemacht, die Menschen zu verzaubern. Damit verdient er auch seinen Lebensunterhalt.
Vielleicht ist die Art und Weise der vertraglichen Gestaltung etwas hart. Aber im Prinzip sollte eine gewisse Diskretion und Zurückhaltung des Journalismus an solch einer Stelle erwartet werden können. Für alle anderen schwarzen Schafe der Branche finde ich die Vorgehensweise durchaus gerechtfertigt.
Schönen Gruß.
01.09.2006, 13:28 Uhr, #
David copperfield
kannst du echt zauber
meine mom sagte:es gibt nur einen auf der werlt der so was kann.
und das sind sie.
oooh ich liebe sie.
01.09.2006, 14:48 Uhr, #
1.) Copperfield zeigte etwas Neues: Das Verschwinden nach Hawaii. Also eine Illusion mit mehreren Jahren Entwicklungsarbeit.
Dasselbe gilt für den erscheinenden Oldtimer. Beides Illusionen die von Copperfield & Team jahrelang und selbst entwickelt wurden.
2.) Copperfield und Klok sind nicht zu vergleichen. Nicht nur der Stil unterscheidet sich. Copperfield führt nur exklusiv Illusionen vor, die von ihm und seinem Team (oder für ihn) entwickelt wurden. Die Illusionen der aktuellen Show wird man nirgends anders zu sehen bekommen.
Hans Klok führt “gängige” und aktuelle Illusionen vor, die auf dem magischen Markt käuflich sind. Sicher mit hartem Training, toller Konzeption, Theming usw. aber dennoch STANDRARD Illusionen die man auch in verschiedenen anderen Shows findet.
3.) Auch das eingespielte Video in Copperfields Show ist für Umbau/Trickvorbereitung nötig. Nur eben nicht so erkennbar wie bei Klok.
4.) Film- und Fotoaufnahmen auf bestimmte Showzeiten, Blickwinkel und Abstände zu beschränken ist für eine Illusionsshow fast nicht anders machbar um (Geschäfts-)Geheimnisse zu wahren. Der Vergleich zum Coca-Cola Rezept war da schon richtig.
5.) Ja Copperfields neuer Stil gefällt auch mir nicht. Zu Sloppy, zu sehr unter die Gürtellinie zu sehr und zwanghaft auf jung und locker getrimmt. Das ist Geschmackssache und sicher ein echter Kritikpunkt. Ebenso die immer wieder auftretende Lustlosigkeit.
05.09.2006, 12:33 Uhr, #