Nein, ich werde sicherlich nicht über alle Redner der Web 2.0 Expo Berlin 2009 schreiben. Dafür ist die Liste zu umfangreich. In den folgenden Beiträgen will ich auf ein paar der Redner eingehen, die eine Bedeutung für mich haben. Diese kann unterschiedlicher Natur sein; entweder ich habe die Person schon vorher irgendwo gesehen oder aber ich freue mich Den- oder Diejenige endlich zu Gesicht zu bekommen.
Fangen wir mit Jyri Engestrom an. Heute ist er Mitarbeiter von Google, zuvor war er Gründer von Jaiku, dem skandinavischen Gegenstück zu Twitter. Oder auch nicht, den Jaiku ist vom Konzept her ganz anders aufgezogen worden und besitzt andere Qualitäten, als der minimalistische Microblogging-Dienst aus dem Silicon Valley.
Ich habe Jyri erst vor ein paar Monaten auf der reboot 10 in Kopenhagen erlebt, wo er eine wundervolle, sehr gut gefüllte Session gehalten hat. Das war auch das erste Mal, dass ich mit dem Namen vertraut wurde, was bedauerlich ist, weil Jyri auch bei meinem ersten Besuch auf der reboot – letztes Jahr – bereits eine Session gehalten hat.
Warum ich mich auf Jyri freue? Weil ich selten jemanden gesehen habe, der so fundiert und wissenschaftlich sich mit – und ich bleibe hier absichtlich bei der Bezeichnung der Expo – Web 2.0 beschäftigt. Seine Herangehensweise ist keine eines reinen Programmierers oder Entrepreneurs, sondern die eines didaktischen Wissenschaftlers. Das ist erfrischend, weil man das bei den wenigsten Menschen in dieser Branche, in solchem Umfang, erlebt und deswegen freue ich mich sehr Jyri noch dieses Jahr wieder sehen zu können. Wer in der Zwischenzeit nicht warten möchte, kann sich schon ein mal mit den reboot-Videos vergnügen und sich anschließend mit mir auf Jyri freuen. ,)
