Das war wohl ein wenig zu viel gewollt: Beim Gerichtstermin am Montag, bei dem Aust und der Spiegel Verlag um die Abfindung des Spiegel-Chefredakteurs streiten, wollte man sich nicht einigen. Aust fordert laut sueddeutsche.de rund 4.8 Millionen Euro. Das allerdings war wohl in Spiegelhausen Hamburg doch zu viel. Deshalb beurlaubte man Aust heute mit sofortiger Wirkung für den Rest seiner Vertragslaufzeit (noch bis Ende des Jahres) und setzt die neue Doppelspitze Müller von Blumencron und Mascolo offiziell ins Spiegel-Chefbüro.
Links: Offizielle Verlautbarung, Berichte auf FAZ, w&v und Horizont.

Ich glaube kaum, dass Aust beurlaubt wurde, weil er die Güteverhandlung platzen ließ. Und die 4,8 Mio wird der Verlag jetzt erst recht zahlen müssen. Solche Beurlaubungen sind doch völlig üblich. Da hat das Eine wenig mit dem Anderen zu tun.
05.02.2008, 17:47 Uhr, #
Ich glaube schon, dass seine vorzeitige Beurlaubung damit zu tun hat, dass er in den letzten Wochen ein wenig zu viel Stunk in die Richtung Abfindung gemacht hat ;-)
Die beiden Vorgänge sind zu nah beieinander, auch weil man schon seit etwa 3 Wochen zwei Nachfolger hat .. Auch egal, viel spannender ist die Frage, ob die schwarzen Cover jetzt aufhören ;-)
05.02.2008, 21:42 Uhr, #
naja Aust hat den Verlag die letzten Jahre mit aufgebaut (sehen wir uns alleine nur mal an was der Spiegel im online Geschäft für Marktanteile bekommen hat) deswegen finde ich die Ablöse Summe nicht wirklich übertrieben denken wir doch nur mal an andere Top Manager oder nur mal an unsere Fußball Spieler
10.02.2008, 21:49 Uhr, #