Die dpa will aus Branchenkreisen erfahren haben, dass ProSiebenSat.1 an die Finanzinvestoren KKR und Permira verkauft wurde. Die letzte Unterschrift sei noch nicht gesetzt, aber “nur noch Formsache”. Weiter heißt es bei dpa:
Der Kaufpreis für die Beteiligung von gut 50 Prozent dürfte sich auf mehr als drei Milliarden Euro belaufen. KKR und Permira besitzen gemeinsam bereits den europäischen TV-Konzern SBS. In Branchenkreisen wird damit gerechnet, dass ProSiebenSat.1 mit SBS zu einem neuen TV-Konzern zusammengelegt werden könnte.
via Welt.de
Immer noch besser als Berlusconi. Doch was soll sich an der Programmausrichtung von Pro7, Sat.1 und Co. schon groß ändern? Zu welcher Einschätzung kommt das Medienrauschen?
14.12.2006, 22:19 Uhr, #
Mal sehen, der Tross an europaeischen Sendern, den KKP/Permira mitbringen ist ziemlich groß, wenn die es tatsaechlich schaffen wuerden daraus einen großen Konzern zu formen, so das alle Sender ihre regionalen Vorzuege einfließen lassen koennen, waere das insgesamt vermutlich ein Vorteil.
Allerdings stehen auch uns nur die bekannten Mittel zur Verfuegung, es gibt genuegend Berichte darueber, dass eine Zusammenlegung von SBS und Pro7Sat1 statt finden soll, wie diese allerdings aussehen soll und wann wir tatsaechlich merken werden, was daraus entstanden ist, koennen wir auch nicht sagen.
15.12.2006, 11:22 Uhr, #